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KUNST UND KULTUR - eine Beilage von Brews & Blues

LAMPENFIEBER AKTUELL

Mai 2010 (Herr K.) Die Proben zum neuen Stück von Karl-Heinz Schmidt haben begonnen. Mit leicht veränderter Mannschaftsaufstellung geht man in die neue Saison und hofft auch diesmal wieder ziemlich fehlerfrei zu sprechen, den Geist des Stückes zu transportieren und das Publikum zu impenieren (so oder so ähnlich...)

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LAMPENFIEBER führte ein Stück von Karl-Heinz Schmidt auf: Ping Pong im Pott (März / April 2010)

Bei der grandiosen Premiere im Theater der Stadt Marl und einem leidlich freundlichen Artikel wurde die Zusatzveranstaltung am 12.3. aufgrund eines anonymen Anrufes bei der Zeitung mit einem lapidaren "Ping Pong im Pott fällt aus" zu einem finanziellen Desaster der mutigen Männer und Frauen um Gustav Tibulski und Kalle Schmidt! Ganze 23 Zuschauer fanden sich auf den bequemen Stühlen im Hinterhoftheater der St. Pauli - Gemeinde ein. Wie bei der ersten Aufführung sprachen die Schauspieler auch diesmal wieder viel auswendig, trugen schöne Kostüme und verneigten sich am Ende artig. Rundum gelungen! Nächste Aufführungen: 14.3. Marl-Hüls, Theatersaal (Römerstraße, 15 Uhr) und Dortmund, 9. April (Stadttheater Mengede, 19 Uhr) und vermutlich Ende April in Marl-Hamm.

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Marl.   (W.B.) Die Ruhrtriennale 2010 will ihren weltweit recht guten Ruf mit Kunst und Kultur der Spitzenklasse verteidigen. Zwischen Unna und Walsum, Hagen und Marl-Sinsen brummt für einige Monate der kulturelle Nabel der Welt. Der emsige Betrieb der Kulturschaffenden wird leider hier und da von einem dilettantischen Subversismus gestört, dass die Frage offen bleiben muss: Können Kunst und Kultur im Ruhrgebiet mit solchen Klötzen am Bein den hehren Zielen erfolgreich gegenüberstehen? Der Besuch einer Theatergruppe „mit Amputationen“ (so der Kleindarsteller und Taubenzüchter Gustav T.) anlässlich einer halböffentlichen und beitragspflichtigen Aufführung wird im Folgenden exemplarisch die Mängel an Stil, Kultur und Geschmack der, nennen wir sie „Schlampenfieber“ – Gruppe, aufzeigen.

Auf dem Programm standen Vorträge, die, meist die Nöte von Menschen, deren Schwächen und Gürtellinien thematisierten, heftig beklatscht und frenetisch begröhlt wurden. Verständnis? Toleranz? Fehlanzeige!

Die hauseigene Kapelle versuchte ein ruhender Pol in diesem Inferno der Geschmacklosigkeiten zu sein. Die blasenden und pustenden Damen, denen ein begrenztes Kontingent an Noten zur Verfügung stand, wurden fast kongenial durch die Rhythmusgruppe begleitet. Während die Triangel von Rolli R. fast glühte, enttäuschte doch das Fingerzimbelspiel des Glückspielreferenten Horst K. arg.

Das kulturell und historisch doch so bedeutsame anschließende Schrottwichteln entsprach in keiner Weise geltenden Natur- und Tierschutzbestimmungen. Ein Beispiel dafür, wie faktische Kraft des Normativen dermaßen ins Negative umschlagen kann! Neutrale Beobachter mussten fassungs- und tatenlos ein Gezerre um Pinguine, Elche und Seifenspender ansehen. Wie sich dabei einige der sonst so „kulturbeflissenen“ „Theaterleute“ benahmen, erinnerte eher an subversive Happeningaktionen der frühen Siebziger Jahre. Schaute man sich die „Akteure“ mal genauer an, ja, die mussten damals schon alle auf dem semi-anarchistischen, schon von Adorno so kritisch beäugten!, Action- und Vulgärtrip gewesen sein. Da tat doch das stille Einvernehmen des Nebendarstellers Rolli R. mit seinem Preis, einer philippinischen Putte, recht wohl. Schön, wie er sich über ihre Gesellschaft freute, während die anderen Laiendarsteller  fröhliche Urständ’ feierten und respekt- und schamlos mit weihnachtlichen Ohrschützern, Echtholz Küchengeräten, leuchtenden Schneemännern und Teebeutelwerfenden Pinguinen umgingen. Wer nicht dabei war, kann sich auch nicht vorstellen, wie besonders die eine blonde „Dame“ sich dermaßen an einen Elch heranmachte, dass sogar hartgesottenen ex-Boxern wie dem griechischen Rocky Michalke – Herausforderer Karlo L. das Wasser in die tierliebenden Augen schoss! Peinlich, peinlich… Der Ruhrtriennale - Ausschuss, die Kulturämter, Tierschutzvereine und Theatersaalvermieter der Region sind aufgerufen, dieser subversiv-alkoholischen aus vordergründig dem Geiste Shakespeares und Schillers verpflichteten Truppe aus Krawallschachteln, Krampfhennen und deren Entourage Bühnen und Künstlergarderoben strikt zu verbieten. Vielleicht klappt es dann auch mit Kunst und Kultur im Ruhrgebiet.  (29.11.09)

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Endlich mal was vorgelesen kriegen. Hände frei für lecker Warsteiner. Das Marler Bildungsbürgertum in seiner ganzen Viel- und Einfalt war fast vollzählig vertreten. Schalker (auch verkleidete), Dortmunder, Essener, Oberhausener und Bochumer. Sogar ein bekennender FC Bayern-Fan darunter! Sehr wohltuend: niemand bekannte sich zum 1. FC Köln!

Lesung in der Stadtbibliothek Marl: "Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B 1". 19.1.2010.         Tja, da sitzt er nun, der Ben Redelings und erzählt vom Fußball nördlich und südlich der B 1 bzw. A 40, von Trainern, Spielern, Vorständen. Kann ungestraft und ohne "buh!" Dortmunder und Schalker mild beleidigen bzw. auf den Arm nehmen und dem VfL Bochum dermaßen das Wort reden, dass es schon peinlich ist, wenn man Bochum nicht mag. Ich mochte jedoch (mehr als die anderen!) Und ich mochte die Geschichten, die ich mir sofort an Ort und Stelle für 9,90€ gekauft habe (Den Fußball sein Zuhause, Verlag Die Werkstatt, 2009). Manches kennt man ja, manches darf nicht gedruckt werden, aber einiges doch erzählt! So wissen wir jetzt mehr über unseren freien Mitarbeiter Peter Neururer, nämlich wie er Auto fährt, warum er einmal pünktlich zum Training kam und was in Luxemburg wirklich passierte. Ben R. wusste es und konnte es prima erzählen. Und seine Wolf-Dieter Ahlenfelder-Geschichten möchte man auch nicht missen. Große Verblüffung, als der Bochumer (nicht mit Frank Goosen zu verwechseln) den notorischen Nörgler, Schalke-Abtrünnigen und "S."-Leserbriefschreiber explizit begrüßte und ihn mehrmals vor der Hörerschar erwähnte. Das Buch soll auch demnächst in Hamburg, Bamberg, Haltern, Dülmen und Buchholz erhältlich sein. Tipp!! (Herr K.)

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Bochum (H.B.) Ein sehr unterhaltsamer Scudetto-Abend 6.Mai im Bochumer RIFF. Ben Redelings hatte für seine letzte Veranstaltung dieser Serie von Fußball-Talkshows neben Peter Neururer auch einen lesenden Schauspieler (den wohl alle außer Herrn Bierstein kannten) und einen Deutschholländer, der so ähnlich hieß wie "Maddin Mollenijn" eingeladen. Gespräche, Geschichten und ein manisch-depressiver Wolf-Dieter Ahlenfelder exklusiv vor Redelings' Kamera verkürzten die Zeit bis zum VfL Bochum-Abstieg nur 44 Stunden später sehr vergnüglich. Einzelne Scudetto-Abende und Ben Redlings "solo" werden auch in Zukunft stattfinden. (12.5.2010)

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Lang ist's her, doch bei vielen Musikfreunden  unvergessen! 1991 - 1994 im Jugendcafe SCHWARZER ADLER und von 1994 - 2002 im OLD DADDY. Haltern stand über zehn Jahre auf den Tourneeplänen nationaler und internationaler Blues- und Rockbands. Näheres siehe unten!

Monday Blues im Schwarzen Adler (Reihenfolge und Daten werden noch überarbeitet): The Sensational King Bizkit Blues Band, Paul Lamb & The King Snakes, Johnny Heartsman +, Richard Bargel & Band, Mojo Pep, Angela Brown & Ulli Kron, Big Time Sarah & Low Commotion Blues Band, Skunk Train, Yap Yap & Friends, GL Blues Band, Ulli Kron & Marc Galperin, Big Time Sarah & Gary Wiggins... (Konzerte in Zusammenarbeit blues connections, WAZ Haltern, Jugendamt der Stadt Haltern)

Monday Blues im OLD DADDY  (Konzerte in Zusammenarbeit blues connections und OLD DADDY): Paul Lamb & The King Snakes, The Hamsters, John Mayall, Spencer Davis Group, The Blues Band, Long John Baldry (+) &Tony Ashton (+) & Band, Jimmy Rogers (+), The Paladins, The Blues Mafia, Man, Blues 'N' Trouble, Yap & Friends, GT Town Boogies, Long John Baldry (+) & Kathy McDonald & Band, Terry Evans & Band, Mighty Sam McClain, Walking Blues Prophets, The Bluebyrds ft. Crazy Chris Kramer & Sliding John...

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Platte des Monats

Harry Hirsch & Band  -  Better Times

Harry Hirsch diesmal mit Band und 12 mehr oder weniger bekannten Titeln aus den 30er bis 60er Jahren und zwei Eigenkompositionen. Piano, Bass und ein sparsam gespieltes Schlagzeug geben den Swing- und Bluessongs ein neues Gesicht. Harrys Stimme hört sich bei manchen Nummern fast zart und verhalten an. Die CD wurde im Februar 2009 in Amstelveen aufgenommen und wird wie üblich als Normalausgabe und als Vorzugsausgabe angeboten.

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Der weitaus größte Teil dieser Menschenansammlung spielt auch Rollein dem Buch RHINOS WINOS & LUNATICS. ***  Von MAN (Bild oben) gibt es eine neue Doppel-CD mit Aufnahmen aus den Jahren 1971 - 1975 - The Liberty / UA Years. "Keep On Crinting" gibt mit 21 Tracks einen sehr guten Eindruck über diese Periode der Waliser. Zu den bekannten und bereits veröffentlichten Songs (teilweise nur auf Vinyl, das Meiste auch auf CD) gesellt sich eine Hand voll unveröffentlichter oder seltener Aufnahmen, z.B. "The Storm" live in der Essener Grugahalle im November 1971, "The Single" eine Studio-Outtake von 1973, die Single-Version von "Daughter Of The Fireplace" und eine Live-Version von "A Hard Way To Live", die 1975 als 7" erschien. Alle Musiker, Alle nötigen Hintergrundinformationen: das 20-Seiten Booklet birgt auch für den gut bestückten MAN-Sammler einiges Interessantes. Sollte man haben! MAN 1998 im OLD DADDY mit Deke Leonard, Micky Jones, Martin Ace, Phil Ryan und Bob Richards (Photo (c) Blues Connections)  Micky Jones verstarb nach langer Krankheit im März 2010.

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John Mayall im Old Daddy

Der Höhepunkt von etwa 40 Konzerten in 10 Jahren: John Mayall & The Bluesbreakers.

Nach Mayall's Aussage waren die mehr als 1000 Gäste der zweitbeste Besuch auf der Tournee 1997 - Nur in Warschau kamen ein paar mehr...

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Harald Goldhahn verstarb am 13.12.2009 in Marktleuthen, Oberpfalz, im Alter von 54 Jahren. An sein reiches Schaffen als Maler und Musiker soll auf dieser Seite weiterhin erinnert werden. Beiträge zum Thema Bier > Brews

13.12.2009 Harald Goldhahn verstarb plötzlich und unerwartet am 13.12.2009. Seit Ende der 80er Jahre war er hauptsächlich in Süddeutschland den Bluesfreunden durch viele Blueskonzerte bekannt. In den ersten Jahren als spiritus rector des Acoustic Blues Duo und seit 2003 durch seine Harry Hirsch – Projekte. Dem Blues war er auch durch seine Malerei, Grafiken, Holzschnitte und Collagen sehr verbunden. Seine CDs waren Gesamtkunstwerke, weil er die Cover außerordentlich gestaltete, seine Musik also wirklich wunderschön „verpackte“. Dass Harald auch noch fränkisches und anderes „gutes“ Bier liebte und auf seinen Musikreisen seltene Sorten und Bierdeckel sammelte machte ihn zu einem liebenswerten Gesprächspartner und „unfreiwilligen“ Brews&Blues – Mitarbeiter. Er war es auch, der mich auf Thomas Kapielski brachte und dessen Bamberger Erlebnisse (siehe „Gottesbeweise“)  sind sowohl Harald als auch mir ähnlich passiert. > Blues, Rock, Kunststücke  (J.K.)


"DAS BLAUE WUNDERN" - Kersten Flentner und Harry Hirsch. Neues aus der Oberpfalz! Was wie eine Schalke 04 - Schallplatte daherkommt, entpuppt sich beim genaueren Hinhören als eine teilweise böse, teilweise unterhaltsame und lustige Revue über kleine Tragödien. Titel wie "Ein Glas Bier", "Fußball", "Gambler's Blues" und "Wassermelonen" sprechen garantiert einen Großteil dieser Heimatseiten-Leser an.   Siehe auch www.flentner.de und / oder www.harry-hirsch-blues.de          (16.2.08)

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Neues Album von Harry Hirsch. In diesen Tagen veröffentlicht die Edition Coq das Buch - CD - Objekt "Harry Hirsch:  Slide Serenades". Man darf gespannt sein auf das neue neue Zusammenspiel von Harald Goldhahn mit dem Saxophonisten Ton Derks und Geiger und Perkussionist Peter Kahrl! Im Mittelpunkt steht diesmal der Klang einer Holz-Resonator-Gitarre - also keine "Dobro", die in den allermeisten Fällen für das Slide-Spiel benutzt wird. Die Aufnahmen wurden wie alle letzten "Harry Hirsch - Alben" in Amstelveen / NL im August 2007 gemacht. Besprechung folgt!     www.harry-hirsch-blues.de 

 
2. Oktober 2007
Nach seiner Zeit als spiritus rector des recht bekannten ACOUSTIC BLUES DUO (ca. Anfang der 90er Jahre bis 2003) macht Harald Goldhahn solo als "Harry Hirsch" weiter. Sein viertes Album seit 2004 spielte er allein auf einer Resonator-Gitarre ein, bei einigen Stücken gefühlvoll begleitet vom Saxophonisten Ton Derksen und dem Geiger Peter Kahrl. Erstaunlich ist die Anzahl der Hirsch-Originale, nämlich elf! Trotzdem klingt alles sehr authentisch, Harry Hirsch hat was zu erzählen. Mal gefühlvoll, mal anklagend, mal leidend - pure Blues! Herausragende Songs "The Hope Song", "Long Way To Gumbinnen", Black Eyed Belle" und wegen des bewegenden Harmonica-Solos "It Makes No Difference" (Robbie Robertson). CD - Package und Ausstattung verdienen ein Extra-Lob!

Harry Hirsch "SLIDE SERENADES", Edition Coq, 2007  www.harry-hirsch-blues.de

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Im Andenken an ein Original. Hennes Hermsen verstarb im Juli 2009.



1990, 2. Auflage dank weiterer Unterstützung durch Interviews, Fotos und Korrekturen von Colin Hodgkinson, Uli Twelker, Walter Schaeppi, Dinu Logoz, Paul Jones, Mark Troster, Ulf Wichern, Holger Lührig, Götz Alsmann, Thorsten Schmidt, Joachim Wunschick, Georg Pachernegg, Bob Hall und Kerstin Langner!

Blues - British Blues, 1993  Eine Auftragsarbeit des Schulbuchverlages "Verlag an der Ruhr" mit zwei exklusiven Beiträgen von Bob Hall (Savoy Brown, Blues Band, De Luxe Blues Band, Alexis Korner u.v.m.)  und  Bob Brunning (Fleetwood Mac, De Luxe Blues Band, Brunning Hall Blues Band, Savoy Brown, Dick Heckstall-Smith, King Bizkit Blues Band u.v.m.)