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Weltmeisterschaft in aller Kürze

Wie gerne hätte "ITALIA" den Fußballpokal an "GERMANIA" weiter gegeben! Aber "GERMANIA" wehrte sich mit Händen und Füßen. Weltmeister? Weltpokal? Nein, danke! Aber vielleicht klappt es ja nächstes Jahr? Bei der nächsten WM in Polen und Brasilien? (tf)

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Endspiel! Spanien gegen Niederlande! Welch ein Traum! Zumindest in Spanien und Holland. Das deutsch-spanische-holländische Kompetenzteam ist sich fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nicht ganz sicher, wie es wohl ausgehen wird. 40° Celsius in der Kommentatorenkabine verlangen diesen beiden Helden der gepflegten Fußballkommentare alles ab. Am Ende siegt Spanien, hat aber Glück, dass der Freistoß von Forlan in der 92. Minute an den Balken kracht!

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Völlig verdient gewann Deutschland gegen England. Im Vorfeld dieser Begegnung trafen sich hemmungsloses Fan -tum und Kompetenz in friedlicher Zweisamkeit. Auf dem Heimweg traf der nachdenkliche Tabellenführers zwei sieges- und freudentrunkene Minderjährige, die auch, und gerade in der Globalität und Komplexität des Weltfußballs nicht den regionalen Aspekt aus den Augen verloren. Junger Mensch 1:" ROTWEISS ESSEN!!!" Junger Mensch 2:"FICKEN UND VERGESSEN." Tja, was soll man da noch sagen...?

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Saison 2010/11 - Spielberichte aus aller Welt

6.8.2010 (tf) Die Regionalliga West nimmt zum zweiten Mal ihren Spielbetrieb auf. Der Wuppertaler SV empfängt Preußen Münster, kriegt nach zehn Minuten und dem ersten Münsteraner Angriff das 0:1, wird etwas besser, schießt auch ein Tor, hat ziemlich bekloppte Fans (wenige Fachleute), ein schönes Stadion, eine doofe Stadt und eine Klasse-Bratwurst (s.u.) Mehr ist vom Auftakt nicht zu erzählen von zwei Mannschaften, die man nach 90 Minuten getrost schon zu den Verlierern der Saison zählen darf.

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TABELLEN AUS ALLER WELT

1934, 1936, 1938 - eine große Zeit für eine große Fußballnation.

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Neue Ideen gefragt. Nach dem erwarteten Ausscheiden der einst besten Fußballmannschaft der Welt (campioni del mundo), dem unsäglichen Gebaren bei Preußen Münster und der unsicheren Zukunft des VfB Hüls 48/64 soll die Fußballseite neue Impulse bekommen. Eine schöne Idee ist es, regelmäßig Tabellen der zweiten und ersten Bundesliga aus den Jahren ins Gedächtnis zu rufen, in denen, sagnwama... FC St. Pauli abstieg. Der think pool beschäftigt sich auch mit der Frage, ob es lohnen könnte, die Walter - Frosch - Story endlich in Angriff zu nehmen. (tf)

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(tf) Vielen Dank an Einsender Schorsch Liegner aus Braunschweig, der damit Leu Braunschweig (s. Regionalliga Nord) ein letztes Mal der Öffentlich- und Lächerlichkeit preisgegeben hat. Andere Besucher der Heimatseite freuen sich bestimmt auf ein Wiedersehen mit FC Styrum, Spvg. Erkenschwick, Tasmania 1900 und Borussia Dortmund. Danke, Schorsch! (2.7.2010)

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30.6.2010  Sehr postiv aufgenommen wurde der Vorschlag, alte Tabellen zu Gehör zu bringen. Eine Flut von Einsendungen kam aus dem norddeutschen Raum, die alle den FC St. Pauli von 1910 auf einem Abstiegsplatz zeigen. Das war tragisch und sollte sich nicht wiederholen, bei diesem sympathischen Club aus der hübschen Stadt mit so vielen klugen, netten Menschen (P. Frankenfeld, Hr. Brunnenhofer, F. Müller, Dieter Seeler und Bernd Dörfel, H. Vahl, Heidi Kabel undundund...), wird aber in etwa 11 Monaten doch wieder zu vermelden sein. Daher heute erstmal eine Tabelle aus dem Allgäu:

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DER AKTUELLE SPIELBERICHT

11.4.2010  (tf) Spvg. Herten – TuS Nordvesta Sinsen 3:1 (1:1)  In einem sehr kampfbetonten Spiel auf weicher Asche erkämpfte sich die Spielvereinigung eine verdienten Sieg gegen die höher eingeschätzten Sinsener und sammelte drei wichtige Punkte gegen den Abstieg aus der Bezirksliga, die vom TSV Marl-Hüls, TuS Haltern und Vestia Disteln angeführt wird. Der Besuch im Katzenbusch war für den Reporter eine Reise in die Vergangenheit, wurde er doch knapp 100m entfernt vor vielen Jahrzehnten dort geboren, besuchte als Knirps Spiele der 2. Oberliga West, sah Rudi Assauer und Hermann Erlhoff dort dem Ball nachjagen. Zudem waren der Platzwart und  die Torwartlegende Hermann Schönbeck gute Kumpels von seinem Großvater Heinrich! Das bedeutete, dass der noch kleine Tabellenführer ganz nah an einer Spitzenmannschaft der 2. Liga dran war (Kabine, Schuhputzraum, Ballpflege usw.) Wer kann heute schon so nah an einer zweitklassigen Mannschaft wie, sagnwama, St. Pauli, Nürnberg oder Köln sein? Zudem war Vater Tabellenführer Kassierer und saß in den 50er Jahren im Kassenhäuschen! Da muss man ja zum Fußballfachmann werden! Die Krönung der Katzenbusch-Besuche war jedoch der 2. Weihnachtstag 1974: Beim Spiel Spvg. Herten gegen den TSV Marl – Hüls II schoss der Tabellenführer ein sagenhaftes Tor und den TSV zum 3:1 – Sieg. Eigentlich war es ein Kopfballtorpedo und die Presse schrieb damals: „Der TSV ging mit einem sehenswerten in Führung.“ Leider vergaßen die Presse, sich nach meinem Namen zu erkundigen… Zum heutigen Spiel. Es war so schlecht, dass man eigentlich schon zur Halbzeit hätte gehen müssen – wäre da nicht Lust auf Besonderheiten, Platzverweise, Rangeleien oder gar der Ausbruch des dritten Weltkriegs zu erwarten gewesen! Neben einer spektakulären Verletzung „untenrum“ eines Hertener Spielers ohne Einwirkung des Gegenspielers (Ball mitte Eier gestoppt, Notarzt, Krankenhaus!) gab es ein denkwürdiges Tor zum 1:0 für Herten. Als Regelkundiger schnalzte man mit der Zunge, als Sinsener hatte man Schaum vor dem Mund. Folgende Situation: Ein harmloser Angriff der Hertener landet beim Sinsener Torwart, der unbedrängt, aber völlig richtig, den Ball aus dem Sechzehner drischt. Der Ball geht hoch und weit Richtung Seitenlinie und wird etwa 15 m oberhalb und innerhalb (!) des Spielfelds von einem überhängenden Ast aufgehalten, fällt im Spielfeld zu Boden, wird gedankenschnell von einem Hertener verarbeitet (gestoppt), der rennt ein paar Meter und drischt das Leder in den Winkel, während ganz Sinsen fasziniert zuschaut! Der Torpfiff des Schiedsrichters (bester Mann auf dem Platz, deshalb kein „3. Weltkrieg“) wurde kommentiert mit: “Das kann doch nicht dein Ernst sein, Schiri!“ Spektakulär! Kurz danach der Sinsener Ausgleich mit einem zweifelhaften (für alle Hertener), aber wie unser Foto beweist, doch regulären Tores! Neben vielen Fouls und einem Gekicke, das häufig Thekenmannschaften unwürdig gewesen wäre, fielen noch zwei tolle Tore für Herten durch Michele Zappa (was für ein Name!) und der Bratwurstbestand war für die 128 Zuschauer ausreichend. Interessanter als ein Spiel von Preußen Münster war es allemal.

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Regionalliga West startet am 6.-8.8.2010: Erste interessante Begegnungen: Wuppertal - Münster 1:1, Münster - Düsseldorf II 0:1, Münster - Trier 3:1

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Schaumlos abgekupfert! Die Sportanlagen des NRW-Ligisten VfB Hüls.

 Was macht eigentlich der VfB Hüls? 

27.8.2010 VfB Hüls - Spvg. Erkenschwick 4:0 (0:0)   Nach der ersten Halbzeit musste man um die Roten echte Sorgen haben. Erkenschwick bestimmte das Spiel und hatte mehrere sehr gute Chancen - der VfB keine! Nach der 60. Minute kippte das Spiel. Hüls wurde stärker und hatte mit der ersten Chance das 1:0 erzielt. Zwischen der 70. und 90. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse mit zwei Platzverweisen und drei Toren. So wurde es dann noch für die über 800 Zuschauer bei strömendem Regen ein unterhaltsames Spiel.

... und so sah die aktuelle Tabelle nach dem Erkenschwick-Spiel aus! Nächsten Sonntag wird es gegen den Aufstiegsanwärter Germania Windeck (bei Siegen) aber sehr schwer, eine der oberen Positionen zu behalten!

21.8.2010  Mit Spannung wird das Kreisderby VfB gegen Erkenschwick erwartet: Sonntag, 22.8., 15 Uhr am Badeweiher, es gibt noch Karten

14.8.2010  Überraschender 1:0 - Sieg bei Alemannia Aachen. Die ersten drei Punkte gegen den Abstieg. Am 22.8. geht es gegen die Spvg. Erkenschwick am Badeweiher (siehe Bild).

8.8.2010 Gerade grandios ein mittelprächtiges Preisgeld beim Herner Turnier verschenkt, geht es schon weiter beim Turnier in MArl-Sinsen. Bei diesem Non-Profit-Unternehmen sieht Thons Truppe schon besser aus. Trotzdem darf die erste Runde im Westfalenpokal bei SG Wattenscheid am 10.8. noch nicht als überstanden angesehen werden! Es wird schwer!

25.7.2010 NRW-Liga startet am 15.8.2010. Hier ein paar interessante Begegnungen der ersten Wochen. 14.8. Alemannia Aachen - VfB Hüls, Erkenschwick - MSV Duisburg, RW Essen - Homberg  22.8. VfB Hüls - Erkenschwick, Schermbeck - Herne, Velbert - RW Essen ; 29.8. Aachen - Erkenschwick, RW Essen - Schermbeck, Windeck - VfB Hüls


10.7.2010 (tf) Nun sind die Blasen, die sich die VfB-Spieler gegen Schalke 04 gelaufen haben, verheilt und auch die Trauer über ein 0:9 hält sich weiterhin Grenzen. Viel größer und wichtiger ist die Freude, dass der VfB Hüls nun doch 2010/2011 wieder in der NRW-Liga spielen darf - unabhängig ob Bonn und Essen auch dieser Liga zugeordnet werden. Am Rande des munteren Spiels an einem sonnigen Dienstagabend trafen sich auch alte Bekannte und Vereinskollegen wieder, die sich seit Jahren nicht gesehen hatten, weil sie entweder in Madrid, Argentinien, Ibiza, Indien oder Dortmund zu tun hatten. (Foto Privatarchiv W.W.)

Ein sichtlich entspannter und zufriedener Trainer Felix Magath lässt mit Hochkarätern des VfB (u.a. Thon, Berger, Darmstädter) das Spiel Revue passieren. (Foto Archiv W.W.)

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17./18.7. 2010 Zwei Testspiele, die knapp gegen unterklassige Mannschaften gewonnen wurden. Und Erkenntnisse brachten: Zum einen, dass der Spieler B. nicht verpflichtet werden soll (massiver Protest aus der Alte Herren II - Kurve und anderer Experten), zum anderen, dass wohl E. Skarapas (Name ähnlich) eine gute Ergänzung zum ex-Preußen-Münster-Angreifer Adrian Gurzynski sein könnte und verpflichtet werden sollte. Und noch eine letzte, eher traurige Erkenntnis: Der VfB hat wohl kaum 12, 13, 14 Spieler zusammen, die in der NRW-Liga mithalten könnten! Das wird eng! Oder wird noch nachgelegt? Ein Riesenbatzen aus dem Schalke-Spiel müsste ja noch vorhanden sein?!

4.7.2010  Herr Thon hat seine Mannen zum ersten Training eingeladen und alle kamen! Sie wissen jedoch immer noch nicht, ob sie Westfalenliga - oder NRW-Liga - Spieler sind! Nichtsdestotrotz (?) Noch 'mal: Trotzdem wird Schalke 04 (vermutlich ohne Manuel Neuer) am 6.7. um 18 Uhr am Badeweiher antreten. Unterdessen hat der Bonner SC (ex-Regionalliga West) einen Insolvenzantrag gestellt, der für einen Verbleib des VfB in der NRW-Liga wichtig sein könnte (oder auch nicht... pantha rei ... alles ist im Fluss....)

30.6.2010  Der VfB tut einfach weiter so, als wäre er ein unersetzlicher Viertligist, der aus Versehen in die 5. Liga versetzt wurde und aus unerfindlichen Gründen auf einmal in Liga 6 gegen Maaslingen, Horn, Stadtlohn, Dorsten und Bochum-Stiepel vor den Ball treten muss. Diesem völlig überqualifizierten Verein für Ballspiele stellt sich eine Auswahl des westfälischen Erstligisten FC Schalke 04 für ein Match zur Verfügung. Geplant ist ein großer Bildbericht zu dem Spiel am 6. Juli 2010!

24.6.2010 Die Einteilung der Westdeutschen Fußballligen erfolgte unter Vorbehalt und lässt vorsichtig hoffen, dass ein Plätzchen in der NRW-Liga für den VfB frei gehalten wird bzw. werden könnte.

11.6.2010 Mittlerweile ist das tapfere Team tatsächlich abgestiegen. Weil aber aus der Regionalliga RW Essen  und der Bonner SC zwangsverabschiedet wurden, hofft man auf juristischem Wege und mit Klagen gegen den Westdeutschen Fußballverband auf "Wiedereingliederung". Wir bleiben am Ball.

8.5.2010  In Bezug auf obige Frage können wir folgende Antwort geben: Er kämpft immer noch verzweifelt gegen den Abstieg.

Auch gegen den MSV Duisburg II stemmte sich der VfB mit aller Kraft, aber ohne viel Geschick gegen den drohenden Abstieg. Das 1:1 eine Woche später gegen den SV Schermbeck (Ausgleich für die 10 Schermbecker zwei Minuten vor Schluss) war dann ein weiterer Rückschlag. Nun bangt man rund um den Badeweiher dem Donnerstag-Spiel gegen die U 23 von RW Essen entgegen. Hat Olaf Thon noch etwas in der Hinterhand? Einen Trick? Entpuppt er sich jetzt als der rhetorisch versierte Dogmatiker, für den er sich schon ewig hält? (tf)

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5.4.2010 VfB Hüls - SC Wiedenbrück 2000 0:0  Marl. Ein 0:0 dass dem VfB Mut machen sollte für die bestehenden Aufgaben im Abstiegskampf. Unglaublich diszipliniert und abwehrstark traten die Männer um den diesmal tadellosen Engin Yavuzaslan auf. Nach einer Stunde hatte man das Gefühl, dass der SC Wiedenbrück an diesem Tag wirklich nicht die Form hatte, die ein Aufstiegsspirant bei einem designierten Absteiger haben sollte. Etwas gefälliger, reifer spielend, dabei oft überheblich und mit reichlich Mätzchen auf und neben dem Feld (Trainer Stratos!) gelang es den Ostwestfalen nicht, die begeisternd kämpfenden Hülser zu bezwingen. Tatsächlich hat Olaf Thon etwas bewirkt: das konsequente  Befolgen der taktischen Richtung und Sicherung des eigenen Tores. Weiter so! PS: Nach solch einem Spiel sollte man in der Öffentlichkeit die vielen Mängel erst einmal nicht ansprechen und das nächste Spiel bei der Spvg. Hamm abwarten. (tf) Mehr als 400 Zuschauer sahen eine sehr sichere Wiedenbrücker Abwehr und einen fehlerlosen Torwart. (Foto: R.R.)


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28.3.2010  (Tf) Taumelt der VfB der Westfalenliga entgegen? Wird Olaf Thon vorzeitig das Ruder übernehmen und dann doch den Badeweiher-Kahn versenken? Ratlosigkeit nach Spielschluss der Begegnung SG Wattenscheid 09 - VfB Hüls. 2:2 trennen sich die beiden Absiegskontrahenten nach einer spannenden, aber spielerisch dürftigen, ja unterklassigen Begegnung. Wie der VfB nach zweimaligem Rückstand wieder durch glückliche Tore im Spiel blieb und wie die Wattenscheider reihenweise Chancen versiebten wird jedem Zuschauer im Gedächtnis bleiben. Dazu gab es noch Regelkunde durch den ausgezeichneten Schiedsrichter, die aber die meisten Zuschauer verweigerten. So ist es nun mal kein Tor, wenn indirekter Freistoß angezeigt wird (Foulspiel), der Ball nur "angetickt" wird und dann direkt von einem Spieler in die Maschen gedonnert wird! (Wattenscheid) Andererseits: Wenn man aus zwei Metern angeschossen wird und irgendwie der Arm im Weg ist (angelegt?) muss man nicht, kann aber Strafstoß pfeifen - der Hülser Torwart hielt freundlicherweise. Ratlos gingen alle vom Platz. Die Wattenscheider besonders gebeutelt, weil sie in der 82. Minute den 2:1 Treffer erzielten, die Hülser jedoch glücklich in der 87. Minute ausglichen. Falls jemand in der NRW-Liga fünf Mannschaften kennt, die noch schlechter als diese beiden sind, darf er sich melden. Wir geben dann nicht die Empfehlung "Westfalenliga" (aus der mit Macht die Spvg. Erkenschwick nach oben drängt). Am Rande: Unser Wurst-Peter verzehrte wieder tadellos seine Bratwurst, telefonierte mit Olaf Thon, der 20 m entfernt stand (!) und ließ nach Spielschluss seine Porsche Cayenne so richtig brummen. 

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21.2.2010  VfB Hüls - Arminia Bielefeld II 0:5  Ein Klassenunterschied  in der NRW-Liga!  Vielleicht auch zwei Klassen... Jedenfalls ging Olaf, der gute Thon, restlos ratlos und stumm von dannen, während die Althauer Jannowsky, Künnemann, Reimann und Huber noch kurz lamentierten, dann sich aber dem frisch gezapften Brinckhoff's zuwandten. Pressewart B. wartete vergeblich auf den bestens bekannten S. Altbier, der sein Kommen angedroht hatte und ein kleines Polizeiaufgebot (u.a Jannowsky und Co.) heraufbeschwor! So blieb denn am Ende eines fürchterlichen Tages für den VfB wenigstens noch Bier und Wurst über! Danke S. Altbier! Einen richtigen Spielbericht lesen Sie besser auf der Heimatseite des VfB   www.vfbhuels.de

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Der Gastkommentar


 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 3:0
(S.B.) Grottiger Kick... In meinen Augen beides Abstiegskandidaten... Köln hat aber wenigstens 3x getroffen und, wie von mir schon prognostiziert, in dem Spiel fast 50% der bisher erzielten Tore in dieser Saison gemacht. Poldi ist in Köln absolut fehl am Platz trotz seiner zwei Vorlagen.
Hin- und Rückfahrt jeweils OHNE Stau fast vier Stunden pro Strecke... 50 km/h
war die maximale Geschwindigkeit. Lag aber nicht an mir... Wir haben super
Winterreifen.
Ansonsten: Alles andere irgendwie authentischer, zumindest aus Sicht des FCN. 2500 Gästefans, alle mit Herzblut hinter dem Verein und nicht weil es gerade "in" ist oder ein Event. Offene Kassenhäuschen, viele freie Plätze, spielbezogene Stimmung! Herrlich! Wäre da nur nicht das Spiel gewesen :-)

In der engeren Auswahl zum Jahrwort 2009 stand eine norddeutsche Kreation, die dem Westfalen das „Ponystreicheln“ nachsagt und ihn „bei Regen die Decke über den Kopf ziehen“ lässt. Dieser Bericht eines Ur-Westfalen (in mindestens dritter Generation) lässt natürlich den Menschen im Norden als das dastehen, was er letztendlich ja auch ist: ein nörgelnder Astratrinker, Gardaseeschwimmer und Nacktmullpopper! Herr B., der sich im Übrigen ja auch gerne hinter dem Pseudonym “S.“ versteckt, nahm am deutschen Katastrophenwochenende die kleine Mühe auf sich, um das sich das Spiel Köln gegen Nürnberg anzuschauen. Lesen Sie seinen Tatsachenbericht! Der Bratwursttest an anderer Stelle!

 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 3:0
(S.B.) Grottiger Kick... In meinen Augen beides Abstiegskandidaten... Köln hat aber wenigstens 3x getroffen und, wie von mir schon prognostiziert, in dem Spiel fast 50% der bisher erzielten Tore in dieser Saison gemacht. Poldi ist in Köln absolut fehl am Platz trotz seiner zwei Vorlagen.
Hin- und Rückfahrt jeweils OHNE Stau fast vier Stunden pro Strecke... 50 km/h
war die maximale Geschwindigkeit. Lag aber nicht an mir... Wir haben super
Winterreifen.
Ansonsten: Alles andere irgendwie authentischer, zumindest aus Sicht des FCN. 2500 Gästefans, alle mit Herzblut hinter dem Verein und nicht weil es gerade "in" ist oder ein Event. Offene Kassenhäuschen, viele freie Plätze, spielbezogene Stimmung! Herrlich! Wäre da nur nicht das Spiel gewesen :-)


Sonntag, 13.12.09 SC Westfalia Herne - VfB Hüls 3:1 (2:1)  Ein verdienter Sieg des Traditionsclubs bei einem Spiel, das mehr als 600 Zuschauer anzog - trotz schlappen 3° C! Auf dem bekannt schlechten Geläuf entwickelte sich ein Kampfspiel, das die Herner in der Anfangsphase taktisch vorn sah. Weite Bälle in die Spitze, schneller Abschluss. So schon nach 10 Minuten das 1:0, bei dem der Bezirksligaaushilfstorwart der Hülser seine ganze Nicht-Routine ausspielte, früh und langsam fiel und es dem Schützen leicht machte. Später machte er diesen kleinen Patzer mit schönen Abschlägen und guten Reaktionen wieder wett, sah aber beim 3:1 wieder schlecht aus! Apropos schlecht: da hatten die Hülser zu viele im Team, die eben diesen "schlechten" Tag hatten. Allen voran Yavuzaslan, gefolgt von, leider, M. Krantz, Karagülmez und und und... Es langte einfach nicht. Das Tor von Dosedal, mal wieder wie aus dem "Nichts", leider die einzige Ausnahme. Einen viel besseren und ausführlichereren Spielbericht wie immer unter der bekannten Web-Adresse des VfB Hüls. Bleibt der Westfalia zu wünschen, dass sie ihre Probleme außerhalb des SPielfeldes in den Griff bekommt und dieses historische Stadion dem Fußball wenigstens in der 5. Liga (NRW-Liga) erhalten bleibt! (R.R., der auch die Fotos gemacht hat)

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(R.R.) Marl.  VfB Hüls – SG Wattenscheid 09  1:1 (0:0)   In einem Spiel zweier gleichwertiger Mannscften holte der Tabellenletzte beim Zweiten einen verdienten Punkt. Die Wattenscheider standen in der Abwehr sehr kompakt und die Hülser Spitze Krawietz hatte den besten Mann der SG, Michael Baum, gegen sich und blieb fast wirkungslos. Fast! Denn in der 46. Minute beförderte einen fast verlorenen Ball in Höhe des Fünfmeterraums per Fallrückzieher quer zum Tor und Dosedal stand goldrichtig – 1:0. Die Hülser Offensive schien aber danach wieder einzuschlafen und die Wattenscheider Bemühungen führten durch einen Freistoß in der 77. Minute zum Ausgleich.

(R.R.) Marl.  VfB Hüls – SG Wattenscheid 09  1:1 (0:0)   In einem Spiel zweier gleichwertiger Mannscften holte der Tabellenletzte beim Zweiten einen verdienten Punkt. Die Wattenscheider standen in der Abwehr sehr kompakt und die Hülser Spitze Krawietz hatte den besten Mann der SG, Michael Baum, gegen sich und blieb fast wirkungslos. Fast! Denn in der 46. Minute beförderte einen fast verlorenen Ball in Höhe des Fünfmeterraums per Fallrückzieher quer zum Tor und Dosedal stand goldrichtig – 1:0. Die Hülser Offensive schien aber danach wieder einzuschlafen und die Wattenscheider Bemühungen führten durch einen Freistoß in der 77. Minute zum Ausgleich.

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LANDESLIGA (Westfalen, Gruppe 4) AKTUELL

15.8.2010 1. Spieltag  TuS Haltern - SC Münster 08  4:1 (1:0)   Ein völlig verdienter Sieg bei strömendem Regen vor gut 150 Zuschauern gegen den letztjährigen Tabellenvierten.

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Tagebuch eines Vereinsbeitritts: SUPPORT YOUR LOCAL FOOTBALLTEAM! Was soll man einem gernegroßen Verein wie Preußen Münster die monatlichen Beiträge zuwerfen, wenn doch nur Flachpfeifen gekauft und überwiegend unansehnliche Spiele des vormaligen Bundesligisten ( sieben Spieler leben noch) abgeliefert werden? Also rein in den TuS Haltern von 1882 und mal schauen, was so passiert...

18.6.2010 Der Mitgliedsantrag wird per Post abgeschickt. Motto: "Wir lassen keinen durch, aber jeden rein." Wissen die eigentlich, wen die sich da ins Nest holen? War nicht schon Groucho Marx so feinsinnig zu bemerken: "Ich möchte keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt." ### 30.6. Bis heute regt sich keiner beim TuS Haltern und heißt mich freudig willkommen... ### 3.7.2010: Krisensitzung wegen des locker-flockigen Werbespruchs: Wir lassen jeden rein! Wirklich jeden? Offensichtlich erschüttert ein Zaudern ungeheueren Ausmaßes diesen wiederbelebten Traditionsverein. ### 16.7. Der Beitrag für ein Vierteljahr passiven Mitgliedseins wird abgebucht. Kommentarlos. Mitgliedsausweislos. Stillos. ### 28.7. Keine Neuigkeiten. Der Stauseekampfbahnbesuch zum ermäßigten Preis für Mitglieder bleibt mir verwehrt. ### Bis zum 19.8. hat sich der Club immer noch nicht gemeldet. Das wäre weiter nicht schlimm, wenn mein Quartalbeitrag von € 24 nicht schon ruckzuck abgebucht worden wäre. Heute wird das Kündigungsschreiben verfasst. ### Die Kündigung ist abgeschickt. "(...)als ehemaliges aktives und passives Mitglied des Vereins in den 80er und 90er Jahren (...) fühlte ich mich im Frühjahr 2010 durch die Mitgliederwerbung „Wir lassen keinen durch, aber jeden rein“ angesprochen und stellte (...) wieder einen Aufnahmeantrag (16.6.). Am 7.7. buchten Sie bereits für ein Quartal den Beitrag ab. So weit, so gut. Oder auch nicht, denn bisher haben Sie mich weder „begrüßt“ oder mit einem Mitgliedsausweis versehen. Wenn Sie doch nicht „jeden rein lassen“ wollen, sollten Sie aber nicht voreilig Geld abbuchen. 
Ich möchte nicht in einem Verein Mitglied sein, der einfachste Formen der Höflichkeit derart missachtet oder (bestenfalls?) so schludrig arbeitet.
Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächsten Quartal." ### 28.8.2010 Auch bis heute gibt es keine Reaktion. Was tun eigentlich so Funktionäre die ganze Woche? ###

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Haltern (tf) Den Aufstieg in die Landesliga schaffte der TuS Haltern knapp, aber verdient, am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den VfB Hüls II. Dauerspitzenreiter Vestia Disteln und die Mitfavoriten TSV Marl-Hüls und Preußen Hochlarmark ging am Ende die Luft aus. Mit nicht unerhablicher Hilfe beim strukturellen Umbau der Fußballabteilung und der Sportanlage "STAUSEEKAMPFBAHN" der Herren Metzelder I, Metzelder II, Pinto und Höwedes will man mittel- bis langfristig auf Landesebene agieren. Ein kleines Bierchen gehört in Haltern natürlich immer dazu... (15.6.2010)  

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So stürmte Metze 1989 gegen eine internationale Krankenhausauswahl zu einem seiner 5 Tore. Schiedsrichter und Metzelder-Entdecker E.A. Schmaleleitete das Spiel vorzüglich. So ein Bildmaterial hätte natürlich vor ein paar Monaten "11 FREUNDE" für ihre TuS-Story auch gerne gehabt!

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Fans und Nationalmannschaft

6.12.09 Teil 1 von S.B.   Eine große Rolle spielte vor vielen Jahren noch die deutsche Nationalmannschaft. Besuche der Spiele waren eine schöne Abwechselung, Anwesenheit bei EM oder WM ein Höhepunkt. Wie auch sonst sollte man als Schalker damals mal rauskommen? Mein erstes Länderspiel war 1988 in Gelsenkirchen, vor der EM im eigenen Land. Der Kreis wird sich nachher noch schließen. Gegner waren die Schweden, das Spiel eher eine Demo für den geschassten Torwart Toni Schumacher, der kurz vorher ein Buch geschrieben hatte. Er landete auf Schalke, war aus der N11 geflogen und man konzentrierte sich bei dem Spiel mit zig tausend anderen Fans darauf, Eike Immel und Bodo Illgner die Pest an den Balg zu wünschen. Klappte aber nicht.

Der nächste Besuch war dann tatsächlich ein Spiel bei besagter EM, Deutschland gegen Dänemark in Gelsenkirchen. Schalkes gerade abgewanderter Sohn Olaf Thon traf und das war dann auch irgendwie erstmal sein Abschiedsgeschenk ans Parkstadion, Deutschland gewann am Ende 2:1, wenn ich mich richtig erinnere. Am Ende gewannen die Tulpenzüchter das Turnier, der EM-Tourismus im eigenen Land sorgte dafür, erste Kontakte mit Engländern im Leben zu haben, die alles andere als schön waren, aber doch beeindruckend. Noch heute habe ich, wenn ich in Düsseldorf bin, viele dieser Bilder an bestimmten Orten im Kopf.

1990 dann die WM in Italien. Mein Fußballverein organisierte für ein paar Leute eine Busreise nach Mailand zum Auftaktspiel der Deutschen gegen Jugoslawien. War das ein Erlebnis! San Siro, 4:1, der Anfang vom Titel, man war dabei, wenn auch nur für ein Spiel. Die Fans waren noch Fans - keine "Eventies", alles "Hardcore-Freaks", die Wochenende für Wochenende auch schon mit ihrem jeweiligen Bundesliga- oder Amateurverein durch Deutschland tourten. Man merkte es der Stimmung auch deutlich an.

Danach folgten zig Länderspielbesuche, überwiegend in Düsseldorf, Dortmund oder Gelsenkirchen. Oft auch ohne Karte. In Düsseldorf machte man sich oft das Freibad neben dem Stadion zu nutze und den dortigen 10-Meter-Turm. So konnte man wenigstenseine Hälfte des Spielfeldes sehen. Auswärts gab es dann noch eine Reise nach Rotterdam, wo man sich teilweise fragte,warum man eigentlich Fußballfan geworden ist und nicht lieber mit dem Schachspielen angefangen hatte.

1996 dann der Höhepunkt. EM in England. Ein Dortmunder Busunternehmen bot Reisen zu jedem Spiel inkl. Eintrittskarte an. In der Vorrunde kostete das gesamte Paket um die 80 DM, für das Endspiel mussten 110 DM gelatzt werden. Heute unvorstellbar. So fuhr man auf die Insel nach Manchester, nach dem Spiel sofort wieder zurück um zwei Tage später wieder dorthin zu fahren. Gott sei Dank kehrte man dann ab der Zwischenrunde in London ein - Mutterland und -stadt des Fußballs für mich. Einmalige Erlebnisse und Eindrücke. Noch heute würde ich am liebsten 2-3x im Jahr nach London fahren um mir ein paar Spiele anzugucken, aber nicht Chelsea oder Arsenal. Westham, Millwall, gerne auch 2. oder 3. Liga. Das ist noch englischer Fußball mit allem drum und dran. Gut, Westham mittlerweile auch weniger, aber der Russenclub und die "Gunners" gehen mal gar nicht. Man fuhr also jede Spiel auf die Insel, sammelte tolle Eindrücke und Erlebnisse und war am Ende live dabei, als Deutschland Europameister wurde. Auch hier war NOCH völlig authentisches Fanvolk anwesend.


Endspiel 1996 in Wembley (Foto S.B.)
 Teil 2 folgt!

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Teil 2.    1998 dann die WM in Frankreich.

Die N11 kam in Mode und es wurde immer mehr ein Event. Leider war man als Tourist an dem Tag anwesend, als die Greueltat an dem Polizisten Nivelle begangen wurde. Man spürte den Hass der französischen Staatsmacht und war froh, als man die Grenze am Abend wieder Richtung Heimat überquerte. Eine Wiederkehr gab es nicht mehr.

 2000 dann die EM in Holland und Belgien. An Karten war als normaler Fan nicht mehr ohne großen Aufwand zu denken. Man versuchte trotzdem sein Glück, wollte als Tourist etwas Stimmung mitbekommen und vielleicht auch noch eine Karte, doch die Reise endete ohne diese schon auf der Autobahn gut 50 Kilometer vor dem Ziel. Auch hier: Einmal versucht und nicht wiedergekommen.

 Die "Eventies" und "Fußballdoofen" eroberten auch immer mehr die Spiele der N11 und es war kein Reiz mehr dabei. 2004 bei der EM in Portugal ließ man sich in der Vorrunde dann doch noch mal auf eine Pauschalflugreise nach Porto ein zum Vorrundenspiel gegen Holland. Schrecklich. Schikanen an den Flughäfen, zig Kontrollen und Leute im Stadion, die vermutlich auch bei Handball- oder Eishockey-WM zum Megafan mutieren. Hauptsache bei DEM Event dabei sein, auch wenn man keine Ahnung hat. Gott sei Dank ging vier Stunden nach dem Spiel der Flieger  wieder zurück nach Deutschland.

 2006 dann die WM im eigenen Land. Mit der Zeit ließ man sich überraschender Weise von "Schwarz-Rot-Geil" anstecken. Also betrieb man auch, entgegen aller Vorsätze WM-Tourismus. Deutschland gegen Polen in Dortmund bot sich an. Wenigstens mal gucken. Aber eine Karte auf dem Schwarzmarkt für 250 € ??? Niemals. Es wurde dann auch besser, die Stadt schnell wieder zu verlassen und zum Anpfiff war man auf der heimischen Couch. "Höhepunkt" war dann
England gegen Portugal in Gelsenkirchen. Was eine Stimmung. NUR GEIL! Man konnte als Deutscher ungefährdet durch die Engländer laufen und mitfeiern. Einige schlaue deutsche Polizisten sahen es zwar nicht oft so, überprüften
einen oft und hielten Ansprachen und sprachen höchste Verwarnungen aus, aber nun gut. Überwältigend, die mehr als 100.000 Engländer in Gelsenkirchen. England schied aus, nach Elfmeterschießen, wie auch sonst. Danach war es nicht mehr so freundlich. Für ewig unvergessen bleibt dabei meine Unterhaltung mit einem Engländer, wie er im Buche steht. Dick bis breit, Glatze, fehlende Zähne, haufenweise Tattoos, darunter ein großes "Headhunters"- Tattoo auf dem Unterarm. Im folgenden gebe ich die Unterhaltung mal wörtlich wieder, verzeiht aber bitte, dass meine letzte Englischstunde schon fast 20 Jahre her ist.

 - "Are you German?"
- "Yes"
- "What's your favourite club in Germany?"
- "Schalke"
- "Oh, thats cool. Schalke are tuff guys. I hate Dortmund and you too.”
- "Great"
- "I'm Chelsea. Look over there, my son and my friends. We're all Chelsea. We'll die for our club and for England."

 Er zeigt dabei auf vier weitere Typen seinen Kalibers und auf eine schmale Pickelfresse, ca. 14 Jahre alt, gute 20 Meter weit weg.

- "What about a fight ?"
- "WHAT?"
- "You and your guys against us. Behind the next corner. Old Germans against old English."
- "Ööööhhh... no, sorry. Not today. Too much police. And my guys are all drunken."

- "Fuck police. Let's go behind the next corner without police."
- "Not here. The police know us all."

Mir wurde mal richtig schlecht. Puls bei 180. Der Fleischbrocken wollte mir echt eins auf die Zwölf hauen!

- "Then later this evening!? Our hotel is in Dortmund. You can visit us there."
- "Perhaps..."

Er dreht sich um und ruft nach seinem Sohn. Die pickelige Schmalspurlatte kommt, er nimmt ihn den Arm.

- "This is my son. He must have his first fight, against Germans, against you. Tonight. Come on, let's all together have fun."

Fun - der Kerl hat Humor. Im Augenwinkel sehe ich, wie sich meine "Freunde" langsam verpissen. Na super…

- "Too much police here. It's not possible."
- "Give me your handynumber"

Ich fange an zu schwitzen....lüge ihm eine Nummer vor.

- "Okay, I'll call you. My son gets his first fight against Germans, against you and your guys. I'll call you later."

 Danach gehe ich zu meinen Jungs zurück. Die sehen, wie blaß ich bin, werden es aber auch, als ich ihnen die Geschichte erzähle. Naja, Vater und ein Freund plus Sohn... das hätten wir geschafft, aber vier von den Monstern? In dem Moment schaue ich rüber, sehe wie der Freak sein Handy zückt und in meine Richtung schaut. Als er merkt, dass mein Handy wohl nicht klingelt,
wird er ganz sauer und aufgeregt, trommelt seine Jungs zusammen und ich und meine Jungs suchen schnell das Weite. Auch für immer von der deutschen N11.

 In diesem Sinne....
 

Dez 09

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25.10.09  Weißte noch...?  Teil 2 (erst einmal vor Teil 1 wg. technischer Probleme)

(S.B.)   Im heutigen Teil wenden wir uns mal den Auswärtsfahren zu. Früher war man in einer Minderheit unterwegs, normale Leute bezeichneten uns als "total bekloppt", wenn man seinem erfolgslosen Verein auch noch in die Ferne begleitete. Oft gab es pro Saison nur einen oder zwei Auswärtssiege, eben so selten mal ein Unentschieden. Es schlug einem Auswärts oft als Schalker der blanke Hass entgegen, der oft in wahre Spießroutenläufe endete. Heute sind Auswärtsfahrten schick und Pflicht für jeden Edelfan (furchtbares Wort), der "Asi" wird nur noch selten rausgeholt und anstatt hinter Zäunen in aussichtslosen Situationen eine große Fresse zu haben, wird mit dem Heimfan lieber gemeinsam ein Bier getrunken und gefachsimpelt. Nach Niederlagen wird auch schnell wieder gelacht, anstatt den Weg vom Stadion zum Bahnhof in Schutt und Asche zu legen aus Frust, nach dem Motto: "Ihr die Punkte, wir den Spaß. Wenn unsere Mannschaft schon keine gute Visitenkarte abgegeben hat, dann machen wir es eben." Auswärtsfahrten WAREN Kult und was besonderes. Heute traut sich der ungeliebte Edelpöbel leider auch schon aus der Arena raus in andere Städte. Damit sind Auswärtsfahrten auch mittlerweile für den Arsch geworden.

 

   Es gab Erlebnisse früher, die es heute einfach nicht mehr geben wird. Komisch, dass die meisten Erinnerungen an Auswärtsspiele eher auf Randereignisse beruhen als an große Spiele. Die letzten Jahre wurde es öde. Hinfahren, Spiel ansehen, nach Hause fahren. Hätte es früher nicht gegeben. Früher MUSSTE noch immer was Unvergessliches bei jedem Spiel in Erinnerung bleiben. Mit den Fans früher ging es auch noch. Heute ist es nur noch selten bis gar nicht möglich. Hier mal die besten 5 Auswärtserlebnisse:

 

- Irgendwann in den 90er Jahren. Schalke spielte auswärts in Frankfurt. Ein Bus mit 50 Chaoten und ein total toleranter, immer gut gelaunter Busfahrer. Recht früh dann auf der A 45 ein Megastau. Es wurde immer später, das Bier immer weniger. Irgendwo auf dem hessischen Teil der A 45 wurde dann die Autobahn gegen 15 Uhr verlassen, um wenigstens die Biervorräte wieder aufzufüllen. Das Spiel konnten wir eh irgendwie abschreiben, den Besuch auf der Frankfurter Kaiserstraße auch. Früher war halt immer erst Fußball, anschließend ging es in die Vergnügungsviertel der jeweiligen Stadt. Auf dem Weg durch diverse Dörfer dann ein Fußballplatz. 2 Mannschaften machten sich warm. Irgendwer kam auf die blöde Idee, einfach da das Spiel zu sehen, Bier wird es bestimmt auch geben. Der Rest dürfte dem Dorfverein ewig in Erinnerung bleiben. 50 Mann steigen aus dem Bus, singen ein paar Lieder, erschöpfen innerhalb von 5 Minuten alle Bier- und Wurstvorräte und unterstützen beide Mannschaften, schließlich spielte keine in Blau-Weiß. Der Platzwart schickte seine Frau los, sämtlichen Kiosken und Tankstellen das Bier abzunehmen und war selber hart am Glas. Anschließend feierte man noch mit beiden Mannschaften und am späten Abend ging es zurück in Ruhrgebiet. Wir haben es sogar geschafft, die beiden anwesenden Dorfpolizisten besoffen zu machen. Beide hatten anschließend nur die beste Meinung über Fußballfans.

 

- München....auch ca. Mitte der 90ger. Es ging gegen 1860, nicht gegen die Bayern. Ankunft in München morgens um 10 Uhr. Genug Zeit. Das Hofbräuhaus wollte uns wie gewohnt nicht, so kehrte man in den "Malteser-Keller" ein. Was eine Party mit knapp 100 Schalkern und etlichen München-Touristen. Zeitweise wurde mit einem Gummiball quer durch den Keller gepöhlt. Irgendwann fragte einer, wann das Spiel anfängt. Klar, 15:30 Uhr...aber es war mittlerweile 17 Uhr. Egal. Um 19 Uhr stürmte dann die Polizei mit bekannten Gelsenkirchener Beamten den Keller und man sah schmunzelnde Gesichter. Schließlich war bekannt, dass wir mit 100 Leuten da waren, aber die Polizei sah und fand uns den ganzen Tag nirgends. Erleichtert, dass man sich nicht irgendwo in Münchens Randbezirken einen eigenen Wettkampf mit den Südländern geliefert hat, verließen diese wieder den Keller. Wir dann auch am späten Abend, zwar nicht mehr ganz gerade, aber es ging noch.

 

- Hamburg...Ende der 90er Jahre. Spiel abends auf St. Pauli. Nach dem Spiel auf die Reeperbahn. Einer unserer Reisegruppe war so doof, einer Liebesdame die EC-Karte zu geben, damit die Geld für weitere Dienste abheben konnte. Warum auch nicht ? Schließlich konnte man weiter im Bett liegen bleiben und sich etwas entspannen. Leider kam die Dame nie wieder, der Portier im Stundenhotel wollte sein Geld. Ende vom Lied: Schlägerei mit dem Portier und dem Zuhälter ("Meine Alten klauen nicht du Wixxa."). Der Rest wurde darauf aufmerksam, dem Zuhälter wurde unwohl und es drohte eine Straßenschlacht zwischen Schalke-Fans und allen Hamburger Luden. Die Polizei erteilte schnell "Hamburgverbot ab sofort für 24 Stunden", doch einige schlaue Zeitgenossen fanden Unterschlupf in der Fankneipe der Pauli-Fans. Als man morgens raus kam, war es hell. Am Bahnhof griff die Polizei uns restliche zehn Leute auf, es gab eine Anzeige wegen“Nichteinhalten“ des Platzverbotes und eine Fahrt für 0 DM im ICE zurück Richtung Ruhrgebiet. Angeordnet von der Polizei.

 

- Mallorca 2001. Da wo man sonst Urlaub macht, spielte Schalke in der Championsleague. Natürlich fand das Vorglühen in Arenal statt, Rudi Assauer und der verletzte Asamoah schauten sogar vorbei. Vor dem Spiel weigerten sich die Taxifahrer, die Schalke-Fans nach Palma ins Stadion zu fahren, schließlich wollten die kein Auswärtsspiel für ihre Mannschaft. Die gut 1000 Leute verteilten sich auf ca. 40 Busse, die schlaue Fanclubs vorher gechartert haben. Wir blieben mit 40 Mann zurück, der Bierpegel sorgte für eine sorglose Stimmung und eine "Scheiß-Egal-Einstellung". Ein Schalker Offizieller bekam das ganze Theater mit und gut 30 Minuten vor Spielbeginn kam der Schalker Mannschaftsbus in die Schinkenstraße und lud uns ein. "Bitte nicht hier trinken und rauchen und versucht, den Bus sauber zu halten" bat der Busfahrer und wir alle benahmen uns dann auch mal für 30 Minuten.

 

- Anfang der 90er. Es war eine der ersten Busfahrten, die man als Kröte alleine machen wollte. Es sollte in der 2. Liga zum VfL Osnabrück gehen, Schalke spielte gegen den Abstieg. Leider war der Bus am Schalker Vereinslokal "Bosch" schon weg. Wir hatten uns um eine Stunde vertan. Wir saßen auf dem Bordstein an der Straße in unserem Trikot und waren traurig. Plötzlich hält ein Mercedes. Charly Neumann steigt aus, will wissen, was los ist, anschließend sitzen wir in seinem Mercedes Richtung Osnabrück. "Kein Schalker muss zurück bleiben" war sein Spruch. Charly erinnerte sich noch bis zum Ende an mich, begrüßte mich oft freundlich und forderte mich oft auf, den anwesenden Leuten doch mal zu erzählen, was er alles für Schalke-Fans macht. Ruhe in Frieden.

 

   Es gab noch mehr Highlights...klar... aber die Geschichten kommen immer wieder mal auf den Tisch. Da wäre auch noch eine Auswärtsfahrt nach Schweinfurt in den 90er Jahren gewesen... Dienstagabend... 2.Liga.... Regen... 3000 Zuschauer... nur knapp 100 Fans, die es mit Schalke hielten. 0:0 am Ende (oder so). Oder eine Fahrt nach Homburg. Das Wetter wurde immer schlechter und als man in Homburg ankam, sah man nur ein Schild am Stadion: "Spiel fällt aus". Damals gab es halt keine Handys und anstatt Radio zu hören, leierte die Kassette im Schacht. Fakt ist aber, dass es solche Erlebnisse nicht mehr gibt. Ab dem Jahr 2000 wurden solche Highlights immer weniger, bis es sie gar nicht mehr gab. Das lag definitiv nicht an uns selber, sondern an dem Umfeld, welches dann mehr und mehr mit Schalke reiste. Die "Bekloppten" waren halt irgendwann hoffnungslos in der Unterzahl, Auswärtsspiele wurden mehr und mehr wie Pauschalreisen vermarktet, Karten gab es nur noch für ganz tolle Edelfans. Die, die früher alles für den Verein gemacht haben, interessierten nicht mehr. Die machten ja alles selber und nahmen die Angebote des Vereins ja nicht wahr, wie "Fancard", "Auswärtsdauerkarte",  Mitgliedschaft im Dachverband der Schalker Fanclubs und und und.  Leider wurde dies aber alles irgendwann nötig, um das Team auswärts zu sehen. Ich kannte die "Lücken"... aber es war dann was anderes, ob man nur noch zu zweit zu Spielen fuhr oder mit vielen positiv -Bekloppten. Die hatten alle nach und nach keinen Bock mehr. Ich jetzt auch nicht mehr....

 

*** Coming soon: Die Erlebnisse, die einem langsam die Augen öffneten, dass Schalke nicht mehr Schalke ist *** 

 

3.10.2009 TEIL 1: Weißte noch? Damals, 1997, in Mailand?

Die Blauen waren im Endspiel. Vorher machten wir mit sechs Mann jedes Heim- und Auswärtsspiel bei dieser Uefa-Cup-Tour mit. Immer mit dem Alibi "Ist eh das letzte Spiel." Die Busreisen nach Kerkrade und Brügge, mit dem "Last-Second"- Flieger für 100 DM inkl. Karte nach Trabzon, mit dem Wohnmobil nach Valencia und ein ungewollter 5-Tage-Trip nach Teneriffa. Zum Ende brauchte man viel Phantasie. Die einen der Frau gegenüber, die anderen dem Chef gegenüber. Gut, wenn der Kundenberater der Sparkasse auch noch glühender Schalke-Fan war. 

Das Hinspiel in GE wurde mit 1:0 gewonnen. "Eine Hand am Pott". Die Region war im Ausnahmezustand. Dirk beruhigte uns anderen fünf, dass er sich um Karten für Mailand kümmern würde. Die Eltern hätten einen Bungalow am Gardasee und die besten Beziehungen. Dazu hatte er schon einen Firmenwagen sicher. Ein nagelneuer Luxus-VW-Bus: "Der Chef hat gesagt, ich kann den haben. Dann wird der gleich gescheit eingefahren." Jetzt lag es nur noch an den Karten.

Es ist Dienstagabend. Ich liege auf der Couch. Seit drei Tagen habe ich nicht mehr mit Dirk gesprochen. Er war ziemlich angespannt und angefressen wegen der Tickets. Es gab nix Neues. SAT 1 berichtet gerade aus Schalke. Der Abend vor dem großen Finale. Ich bin wütend und traurig. Ich, der ich schon in Meppen war, in Schweinfurt mitten in der Woche in Liga 2, strömender Regen und nur 150 Schalker. Jetzt habe ich alle Uefa-Cup-Spiele gesehen und ausgerechnet das Finale sollte nicht klappen? Mir laufen beim Anblick der Fernsehbilder Tränen der Wut und Enttäuschung durch das Gesicht. Da klingelt das Telefon. "Ich habe die Karten. Bin in zwei Stunden da, dann geht es los." BITTE ? Hurra !!! Ich drehe die Stereoanlage auf...tanze durch die Bude, der Rucksack ist eh schon seit Tagen gepackt. Der Traum wird wahr. Ich bin dabei. 

Zwei Stunden später ist Dirk da. Ich öffne fröhlich die Bullitür und sehe nur Thomas. "Wo sind die anderen?" frage ich. "Die können nicht. Unglaublich. Ralf hat schon eine Party mit den Nachbarn geplant, Michael hat seiner Frau versprochen, mit ihr im Parkstadion auf Leinwand zu gucken, Dennis stotterte erst, das er kein Urlaub bekommt, dann meinte er noch, er bekäme eh Grippe." Ich kann es nicht fassen. Da machen wir sechs alles mit und dann verkacken drei Leute auf so jämmerliche Art und Weise beim Spiel der Spiele? Ich hätte mich dafür von meiner Freundin getrennt, den Job verloren oder wäre mit einer Schusswunde nach Mailand gereist. 

Der Bulli ist klasse, wir haben viel Platz. Dirk klärt uns auf, dass wir morgens am Campingplatz der Eltern beim Besitzer die sechs Karten bekommen. Er sei glühender AC Milan - Fan und wünscht uns mehr als Glück. Die Fahrt Richtung Süden verläuft durch einen Schleier von Träumen und Phantasien, Ängsten und Vorfreuden. Nach recht entspannter Fahrt erreichen wir morgens gegen 8 Uhr Lazise am Gardasee. Man erwartet uns schon. Die Familie hat ein riesiges Frühstück aufgefahren, man unterhält sich mit einem Sprachwirrwarr aus englisch, spanisch, italienisch und deutsch. Wir bekommen aber keinen Bissen runter. Wir wollen rein nach Mailand und endlich diese verfluchten Karten in der Hand haben. Gegen 10 Uhr halten wir es nicht mehr aus. Wir bedanken uns mehr als herzlich bei unserem Kartenversorger und fahren Richtung Mailand. Gute 150 Kilometer vor Mailand sehen wir dann immer mehr Schalker. 

Gegen 13 Uhr sind wir da. Wir parken in der Nähe des "Duomo". Auf der Domplatte geht uns die Kinnlade runter. Man sieht nur Blau-Weiß. 10.000 sind es hier bestimmt. Wir müssen unsere drei Karten noch loswerden. Es dauert nicht lange, da werden wir angesprochen von einem Fanclub aus Rheine. "Was bekommt ihr dafür?" Dirk schaut auf die Karten...rechnet schnell um..."120 DM." Die Frau aus dem Haufen guckt uns ungläubig an: "Was? Echt? Okay." Anschließend drückt sie Dirk 360 DM in die Hand. "Nein, nein. 120 DM für alle 3 Karten. Pro Karte 40 DM." Die Leute aus Rheine fallen vom Glauben ab. Das billigste Ticket hätte sie bis jetzt 700 DM gekostet. Ein Ticket. "Wir sind alles Schalker, wir zocken niemanden ab." sage ich. Danach werden wir mit Bier zugeschüttet von dem Fanclub und es sollte im Stadion noch so weitergehen. 

Gegen 18 Uhr machen wir uns dann, leicht benebelt, auf den Weg nach "San Siro". Der Alkoholpegel ist nicht schlecht. Er nimmt die Nervosität, aber man will sich nicht richtig zuschütten. Man könnte viel verpassen.

Im "San Siro" geht die Kinnlade das zweite Mal runter. Auch bei den vielen Inter-Fans. Gut 20.000 Schalker füllen das Stadion. Eher noch mehr. Überall verteilt. Hier ist alles vertreten. Die Edel-Fans, , die Arbeitslosen, die Allesfahrer, teilweise mit ganzer Familie. Ich erinnere mich noch an den leicht "asi-angehauchten" Kuttenträger, der mir mit Tränen in den Augen erzählte, dass er und seine Familie jetzt zwei Wochen nix zu essen haben würden, aber dies wäre ihm egal. Selbst die Jungs von der Gelsen-Szene tragen heute teilweise Schalke -Trikots anstatt "Chevignon" oder "Lacoste". Heute zählt nur der Sport auf dem Rasen. Immer wieder hört man Dinge wie "Mein Chef bringt mich um, dass ich drei Tage unentschuldigt fehle"... oder "Meine Frau weiß gar nicht, dass ich hier bin." Es zählt nur Schalke. Hier ist sie. Die echte Schalker Familie. Was ist schon die andere Familie dagegen? Oder der Chef ? Oder das leere Bankkonto ?

Tja, dann das Spiel... 0:1, Verlängerung, Elfmeterschießen. "DRIN DAS DING". 150 Minuten wie im Rauschzustand. So unwirklich, so weit weg, aber doch ganz nah dabei. Jeder heult, viele können es nicht glauben. Als wir das Stadion verlassen, sehen wir keine Italiener mehr. Auch auf dem Weg zum Dom ist von denen nix zu sehen. Am Dom ist auch nicht mehr viel los. Viele sitzen schon in ihren Bussen und Zügen Richtung Gelsenkirchen. Wir schweigen schon seit 30 Minuten. Gehen wortlos zum Bulli, steigen ein, fahren los. Es solle noch was dauern, bis die ersten Worte fallen. "Fahren wir sofort durch nach GE?" "Klar."

Der Rest der Fahrt ist merkwürdig. Ist das alles wahr? Haben wir echt den Cup?

Ab Karlsruhe sind die Raststätten wieder voller Schalker. Alles feiert, viele können kaum noch stehen. Hier gönnen wir uns das erste Bier seit dem Abpfiff. Jetzt wird uns klar: Wir haben das Ding. Das Radio im Bulli wird lauter gedreht und wir drei feiern endlich eine richtige Party bis Gelsenkirchen.

In Gelsenkirchen steuern wir sofort auf das Parkstadion zu. Wir nehmen unseren Stammplatz auf der Obertribüne ein. "Boah, war hier gestern Abend was los" lallt der Typ hinter uns. "Ward ihr auch hier oder habt ihr zuhause geguckt?" "Wir waren in Mailand." "Klar, wie jeder hier. Alles Träumer." Keiner von uns hat Lust, die Karte rauszukramen oder sich zu rechtfertigen. Wir lassen den Deppen quasseln. Er singt aber auch so ziemlich jedes Lied falsch. Wohl „Schalker“ seit gestern Abend. Die Mannschaft kommt. Es wirkt alles unrealistisch. Gerade waren die und wir noch in Mailand, jetzt sitzen wir in der heimischen Betonschüssel und feiern den Sieg. Beide Hände am Pott. 

Ich mach die Augen auf. Das Stadion ist fast leer, es ist ruhig. Ich wecke Dirk und Thomas. Wir sind echt eingepennt. Wortlos gehen wir zum Bulli, fahren nach Marl, schweigend. Vor der Haustür dann ein "Tschüß. Fahren wir Samstag zum Heimspiel?" "Mal sehen“, sagt Dirk, dann fährt er. 

Wir sechs waren danach nie wieder zusammen auf Schalke. Vier habe ich nie wieder dort gesehen, ich weiß, dass die auch nie wieder gefahren sind. Dirk sah ich hin und wieder mal. Vier Jahre später in der Arena, mit Frau und Kind. Wir nickten uns bei den wenigen zufälligen Begegnungen immer zu, er sagte dann immer: "Weißte noch? Damals? In Mailand?" Ich nickte nur, spürte den Klos im Hals und ging weiter. Mit Wut, denn das, was hier mittlerweile auf Schalke rum- und ablief hatte nix mehr mit Mailand und Schalke 1997 zu tun. Ein paar Jahre später kehrte ich noch mal nach Mailand zurück. Championsleague gegen den AC. Diesmal "nur" 7.000 Schalker. Mein kleiner Bruder wollte immer nur wissen, was sich 1997 an den diversen Stellen tat. Dort, wo wir saßen, waren jetzt die AC-Fans, am Dom waren diesmal auch "nur" 2.000 Schalker vorher. Aber jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, war es wie 1997. Zumindest in meinem Kopf. Der Rest Schalke an diesem Abend wirkte auf mich schon sehr weit weg vom alten Schalke. Von 1997 bis 2001 starb Schalke und seine Kultur auf Raten. Ich stelle meine Maschine dann endgültig im Sommer 2009 ab. Nulllinie. 

Coming soon: Fahrten, wo man nie ankam aber Schalke trotzdem würdig vertrat - Die ersten Auswärtsfahrten ohne Erziehungsberechtigte - Das ungewollte zweite Gesicht -  So lief es früher ohne Internet, Handy und Reiseveranstalter ab. (S.B.)

 

20.9.09  IRGENDWIE TUT ES WEH und GANZ GEHT MAN NIE. Eine Abrechnung unseres wieder freien Teilzeit - Korrespondenten S. aus M.
Tschüß,  großer Fußball !

Mit vier Jahren saß ich das erste Mal im Parkstadion. Schalke gegen Bayern
München. Schalke verlor, natürlich, gegen Maier, Beckenbauer und
Co. Auch wenn Opa mit der Zunge schnalzte bei den Bajuwaren und deren
Fußballkunst, so fand ich die Blau-Weißen doch toller. Außerdem waren die
Farben so wie bei meinem damaligen Verein, dem TSV Marl-Hüls, wo ich in der

Pampersliga kickte. Das nächste Weihnachtsfest näherte sich und natürlich gab es
das erste Schalke-Trikot. Ab nun folgten mehrere Spielbesuche, so jede
Saison vier bis fünf Spiele. Das war besser als Weihnachten. Als ich fast zehn war, sah
ich Schalke absteigen. Gegen Bayer 05 Uerdingen. In Krefeld war es mein
erstes Auswärtsspiel mit den Knappen. Ich war fasziniert, wie viele Schalker
auch woanders hinfahren. Wenige Tage später stiegen die Knappen im Rückspiel
dann ab. Um mich herum weinten erwachsene Leute. Ich war nun Außenseiter.
Gleichaltrige um mich herum waren Köln-, Gladbach- oder Bayernfans. Aber ich
war Fan eines Zweitligisten. Mit Leib und Seele. Niemand außer mir in meinem
Alter konnte alle Zweitligisten und die Ergebnisse vorher sagen, ich schon.
Ich war nun auch, dank beruflicher Kontakte der Mutter, Stammgast bei allen
Heimspielen. Waren das Zeiten, bei Minusgraden in der Schüssel mit max. 5000
anderen Leuten einen Kick gegen Mannschaften zu sehen, die heute in
der Versenkung verschwunden sind. Schalke stieg wieder auf... und wieder
ab... und wieder auf. Dazu regelmäßig Chaos im Verein und Tumulte. DAS WAR
SCHALKE! 

Ich verpasste kein Heimspiel und als ich 12 war, häuften sich auch die
Besuche der Auswärtsspiele. Mit 14 war es dann soweit. Ich durfte
alleine mit meinem Freund fahren, wenn es nicht zu weit weg war oder die
Busreise "seriös" wirkte. Ab nun sollte ich über 20 Jahre Schalker
Allesfahrer sein. Herzlichen Dank an dieser Stelle an meine Oma für die
finanzielle Unterstützung... auch wenn es manchmal Notlügen gab. Aber andere
haben Schlimmeres gemacht, um die Spiele der Blauen sehen zu können. Es ist
bereits auch gebeichtet. In den folgenden Jahren im Parkstadion und auswärts
gab es nix, was ich nicht erlebt habe. Blaue Augen, kurze Besuche in der
Zelle, Aufenthaltsverbot für die Reeperbahn, Auswärtsfahrten, wo man nie
ankam, verpasste Spiele weil man im Vollsuff im Münchener Malteser-Keller
die Zeit vergaß mit 50 anderen Schalkern und und und. Die Uefa-Cup-Reisen
1996/1997, über die ich alleine ein Buch schreiben könnte, mit der finalen
Story aus Mailand. Auch zum Endspiel gibt es eine großartige Geschichte.
Man ging durch dick und dünn. Mit den anderen Fans, mit dem Verein. Uns
mochte man nirgends, das machte uns stolz. 2001 gab es dann vier Minuten, die
man nie vergessen wird. Dieser Mannschaft hätte ich alles gegönnt, auch wenn
man soweit mittlerweile über Fankultur Bescheid wusste, dass es klar war,
dass danach Schalke nie wieder Schalke sein würde. Aber egal. Einmal diese
scheiß Schale sehen, bei dieser verdammt geilen Mannschaft. Das Ende ist
bekannt, eine Woche später war man das erste Mal beim Pokalfinale in Berlin,
man gewann, es tröstete aber kaum - das war ja "nur" Union Berlin als Gegner
im Endspiel.

Danach folgte der Umzug in die Arena. Es war am Anfang großartig! Aber es
ebbte auch schnell ab. Das Publikum wechselte und hatte Ansprüche, die nicht
mehr meinem Schalke entsprachen. Überhaupt wurde Vieles sehr monoton.
Auswärtsfahrten waren noch halbwegs Highlights, aber auch das änderte sich
mit der Zeit. Weniger spaßig wurde es dann ab 2004. Die WM im eigenen Land
näherte sich. Verdutzt war ich im Sommer 2005, als es mit der Freundin auf
Mallorca in den Urlaub gehen sollte. "Ist irgendwo Fußball?" fragte mich der
Bundespolizist und verschwand. Dann diskutierte er mit seinen Kollegen, man
hörte, wie man die wildesten Theorien aufstellte, ob ich nach England oder
sonstwohin nur den heimlichen Weg über Spanien gewählt hätte. Naja, ich durfte
ausreisen. "Brav bleiben" anstatt "Schönen Urlaub" gab es als Abschiedsgruß.
2006 dann der Supergau, als die Polizei vor der Tür stand und wissen wollte,
welche Spiele ich wo sehen will, wer noch fährt und und und. "Köln-Verbot"
für England gegen Schweden gab es dann auch noch. Naja, wenigstens durfte
ich Deutschland gegen Polen und England gegen Portugal gucken, natürlich gab
es aber vormittags noch den Besuch, mittlerweile hatte ich auch schon den Kaffee aufgesetzt.

Anzumerken dabei sei die Sache, dass ich nicht unbedingt der typische Hooligan war.

Ich war bis dato ein normaler Fußballfan und als dieser, wenn man überall ist, kann es schon mal

hier und da "Probleme" geben. Zudem war ich einer der oberen Köpfe einer fast 100-Mann starken
Gruppierung auf Schalke. Typen wie ich! Sich gegen den Kommerz wehren,
Ultra-Gesänge ignorieren, Traditionen nicht sterben lassen. Klar und normal,
dass man mit so einem Haufen auch hin und wieder Probleme hat. Die gibt es
selbst auf jeder Hochzeit ab 1,2 Promille bei mehr als 30 Gästen.

Sportlich lief es nicht schlecht auf Schalke, aber das Umfeld war nicht mehr
mein Schalke. Man wehrte sich zwar, machte das Beste daraus, aber die Kraft
wurde weniger. Gazprom, Fan-Event-Park vor dem Spiel und und und. Zum
Kotzen. Als man dann in Jena noch in Messerklingen gucken durfte, die Hände
kaputt waren und man sich 3 Stunden bei -15°C mit ehemaligen Volkspolizisten
als definitiv UNSCHULDIGE rumärgern musste, war das Maß fast voll. Zwei Tage
später wurde ich dann auf einem Gelsenkirchener Polizeirevier zwar als absolut unschuldig befunden,

aber der Satz "Stefan (man duzte sich mittlerweile), bist du nicht zu alt für den Scheiß? Denk auch an deinen Job. Man kann auch unschuldig schnell in die Scheiße rutschen." gab zu denken. In der Sommerpause dann der Entschluss: Ich höre auf. Ganz. Nicht aus Angst, quatsch, als Schalker muss man das zweite Gesicht haben und sich auch mal
gehen lassen, nein, es war nicht mehr meine Welt. Trotz Wertschätzung und
Vertrauen in Herrn Magath. Schluß ! Ende ! Aus !

Am Anfang tat es noch weh, ich konnte nicht mal im TV Schalke gucken. Der
Schmerz wich aber schnell dem Desinteresse an der Bundesliga. Als dann der
Schalker Fan(!!!!)-Vertreter Rolf Rojek letztens noch das Verhalten von
Schalke-Fans kritisierte, die Albert Streit "anmachten", wusste ich, dass
alles richtig war. Der Kerl verdient Millionen, spielt nicht, lacht sich
kaputt, begeht Arbeitsverweigerung. HIER IN DIESER REGION !!! Früher wär der
schneller auf dem Scheiterhaufen gelandet, als man hätte gucken können.
Heute sind berechtigte Unmutsäußerungen böse! DAT IS NICHT MEHR SCHALKE !!!

Jetzt heißen meine Fußballstädte Wiedenbrück, Dattenfeld, Sprockhövel usw. DAS MACHT SPASS !!!

Ehrlicher Fußball, kein Kommerz, man ist nah dran,
hier ist man dem Fan noch dankbar, wenn er kommt und das spürt man auch.

Nie wieder Schalke? Doch! Wenn der Verein mich braucht! Wenn er im Sumpf
steckt, im Abstiegskampf und / oder vor dem absoluten finanziellen Ruin.
Wenn nur noch 20.000 echte und ehrliche Schalker bei den Spielen sind, dann
komme ich wieder. Dann werde ich auch wieder Mitglied, wie damals, als man
das Waschpulver nicht mehr zahlen konnte. Gekündigt habe ich dann, als
wieder genug Waschpulver da war. Aber dann weiß ich, dass es dann wieder DAS
SCHALKE ist, was es immer ausmachte und die Leute an meiner Seite dann auch
wieder die echten Schalker sind und nicht die Opfer einer Modeerscheinung,
denen Event und Kommerz mehr bedeutet als 90 Minuten Fußball und die vielen
Rituale und Traditionen rund um das Spiel.

Na gut, meine Nürnberger Freunde werde ich noch hin und wieder
besuchen und unterstützen. Da ist die Welt noch halbwegs in Ordnung und wie
sie sein sollte.

Nun, Herr Tf, ich könnte mich noch Stunden auslassen: Dass mich die
Arena ankotzt, dass ich Bochum und Dortmund für die wahren Stadien halte und und und...

Aber diese Zeilen werden ihren Rahmen schon sprengen. Gerne könnte ich
in Abständen mal besondere Geschichten schreiben, wo auch der letzte
Betrachter merkt, dass eigentlich nix mehr so wie früher ist. Sollten Sie
Platz, Verwendung und Lust dazu haben, würde ich dann gerne mal mit dem
Uefa-Cup-Sieg 1997 anfangen und der unglaublichen Geschichte zum Endspiel in
Mailand. Mmmhhh, ich merke, wie ich damit irgendwie auch etwas
"verarbeite", aber ein Buch will ich dann doch nicht schreiben.
Herzlichst
S.

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Serie B 2008/09  Pisa beendet die Saison als Absteiger. Im stillen Gedenken an schöne zwei Jahre in der Serie B bleibt das Bild auf der Seite.

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####BLOCK E - die kleine Preußen-Ecke ("unabhängig", subjektiv, subversiv)####

8.5.2010 Nachdem das Preußenstadion nach und nach abgerissen und später wieder aufgebaut wurde, wird nun die Preußen-Ecke abgerissen - und vermutlich nicht wieder aufgebaut! So nach und nach verschwinden die Bilder und Berichte aus den katastrophalen letzten drei Spielzeiten.

Ach, war das noch schön, als Stahlpfeiler den Blick in den Strafraum versperrten oder man auf der Tribüne neben Präsident Littmann und B-Koch Schulz stehen und plaudern, schimpfen oder jubeln konnte! Oder für Wurst und Bier einfach einen Schritt nach hinten oder zur Seite machte! Oder sich die Beine vertreten, auf dem Klo Schlange stehen, Bierbechertürmchen bauen. Vorbei. Aus guten Gründen bleibt aber auf der Heimatseite der alte Block E erhalten.



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September 09: Die Saison 09/10, die unter dem Motto steht  WIR HABEN EINEN AUFTRAG: DER HEIßTAUFSTIEG UND RAUSKOMMENAUS DIESER LIGA begann so richtig nach dem Geschmack des Tabellenführers und Hetzkampagnen-Guru "Tabellenführer". Eine Pleite nach der anderen und nach fünf Spielen und drei Punkten stellt sich Trainer Schmidt hin und sagt: Wir korrigieren unsere Ziele. Es geht jetzt nur noch darum, sich aufrecht durch die Saison zu mogeln (oder so ähnlich). Abstieg ist eines der meist bekannten Wörter in Münster und bekommt nach zwei Jahren Oberliga mal wieder die entsprechende Bedeutung. Die NRW-Liga kennt der Preußen-Anhang noch nicht. Warum nicht VfB Hüls, RW Essen II, Wiedenbrück, Westfalia Herne oder Fortuna Köln? Nun, im Paul Janes - Stadion an einem schönen Freitag Abend sammelte man drei weitere Punkte gegen den Abstieg. Ein glanzloser Sieg gegen eine schwache Fortuna-Reserve, eine Handvoll schöner, brutaler und kurioser Szenen, die den Schiri Metzner aus Mechernich mal so richtig doof aussehen ließen... (tf) Foto: C Homepage SCP

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30.5.09  SC Peußen - Borussia Dortmund II 2:2  Vor 6500 Zuschauern machte die Borussia den Aufstieg in letzter Minute in einem guten Spiel perfekt.

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28. Spieltag, 1. Mai 2009  14 Uhr                                          1. FC Kleve – SC Preußen Münster 1:2 (1:0)  Knapp 2000 Zuschauer sahen im hübschen Klever Volksbank-Stadion eine mittelprächtige Partie, die Kleve endgültig in die NRW-Liga katapultiert haben dürfte. Dank des größeren Stehvermögens und der offensichtlichen Taktik, die Begegnung nach den zwei schweren Spielen in den letzten fünf Tagen ruhig angehen zu lassen und dann mal schauen, was Kleve in der Schlussphase zu bieten hat, lagen in der ersten halben die Vorteile bei den Kreß-Buben. Katastrophale Schnitzer von Ornatelli, von denen einer zur Vorarbeit zum 1:0 durch Marcel Podzius führte, brachten unnötige Spannung für die Preußen. Schnell wurde nämlich deutlich, dass Kleve spielerisch nicht viel zu bieten hatte. In der Halbzeit dann Belustigung der besonderen Art: Preußen – Ultras prügelten sich mit Preußen – Deviants und mussten in zwei Blöcke gesperrt werden. Während die Deviants ihre mantra-artigen Gesänge (man kann gelegentlich das Wort „Emotionen“ aus dem Gebrüll heraushören) pünktlich mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit wieder aufnahmen als wäre nichts gewesen, stnden die Ultras etwas ratlos herum, bis sie dann die nächsten Klever Zuschauer mit Bechern bewarfen, beschimpften und brüllten, dass es nur so eine Art hatte. Was tut eigentlich das Fan-Projekt gegen diese merkwürdige Form der Außendarstellung? Dem „normalen“ Zuschauer müssen bei solchen Beobachtungen die Stadionverbote wie eine Erlösung erscheinen. Mehr davon, bitte! Aber schon hatten die Preußen die Zügel in der Hand und eine unglaubliche Einzelaktion von Ornatelli brachte überraschend den Ausgleich – war es doch die erste Chance des Westfalenpokalfinalisten 2009! Kurz danach eine Klasse Defensivaktion mit anschließender Spieleröffnung an der Mittelinie von Erzen, der eingewechselte Bakalorz mit einer schönen Flanke und Weller braucht nur einzuköpfen! Tatsächlich: kein Abseits, kein Foul, sondern ein Tor. Preußen bringt diesen 2:1 – Sieg locker über die Runden. Platz 4 gefestigt, Platz 3 im Blick, das Endspiel um den Westfalenpokal und die DFB-Pokal-Teilnahme vor Augen, Sonnenschein, ein langes Wochenende – alles im grünen Bereich. Oder doch nicht? Der Wermutstropfen fiel auf den tapferen Wursttester aus dem Bochumer Norden, der die schlechteste Ligawurst bislang dennoch tapfer bis zum letzten Zipfel einfuhr. NRW-Liga-Wursttester nächste Saison aufgepasst!

Gleich wird sich gewäschert, dass der Klever nur noch staunen kann! Eine neue Dimension der Fan-"Kultur": Fans prügeln sich untereinander! Streitpunkt: Wir sind bessere Fans als wie ihr! Dafür gröhlen wir länger! Wir aber lauter! Wir waren erster beim Nackichmachen! Ihr blöden Schmalbrüstigen Prolls! Gleich gibt aufs Maul! Kommt doch! Und schon war beste Halbzeitunterhaltung gewährleistet!

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18. Spieltag, Freitag, 19.12.08  Preußen - Schalke 04 II 3:0 (2:0)

Rudi Raubein, unser Korrespondent für westfälischen Spitzenfußball und Emotionen, umgeben von Depression und Fassungslosigkeit. Kommentar des Spielers Wassey: “ Wir haben in den letzten Wochen nicht so schlecht gespielt, wie man es nach den Ergebnissen denken muss.“ Torschütze Uwe Seggewiß kommentierte: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung von heute.“ Wenn das die Einschätzung der Spieler und der Mannschaft, kann sich auch der letzte Preußen-Fan vom A-Wort verabschieden! Nur weil ein Sieg gegen unglaublich schwache Schalker gelang von „versöhnlichem Jahresausklang“ zu sprechen dürfte nur Balsam auf die geschundenen Seelen besonders schlichter Adler-Träger und –Fans sein! Eine ganz passable Leistung boten dagegen in der ersten Halbzeit die Betonarbeiter, die Fundamentteile der neuen Tribüne gossen und tadellos verdreckt und verschwitzt nach vier Überstunden Feierabend machten.

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12. Spieltag, Sonntag 9.11.08, 14 Uhr Nordpark : Borussia Mönchengladbach II - SC Preußen Münster 0:0     Vor 1.100 Zuschauern trennten sich in einem wirklichen Spitzenspiel die Mannschaften gerecht unentschieden. Die Chancenverteilung und die Spielanteile waren in etwa gleich, die Bewirtung im VIP-Bereich, die Ledersitze und die Sitznachbarn waren tadellos. Mit Trainerlegende und Westfalensport-Experte Dirty verfolgten auch Hans Meier, Thomas Brdaric, Christoph Ziege und jede Menge Semi-Prominenz das flotte Spiel. An der Tabellenspitze liegen nun Köln II, RW Essen, Preußen Münster, Kaiserslautern und Mönchengladbach nah zusammen. In Tornähe immer gefährlich: Oliver Neuville. Aber auf dem Posten: die Abwehr um Orhan Özkara, Ornatelli und Wissing! Bravo, Preußen! Dieses Spiel hätte zwei, drei Zuschauer mehr verdient gehabt!

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Wunderbares Wetter. Gleich geht's los: im noch alten Stadion an der Hammer Straße das ewig junge Duell Preußen gegen Verl.

8. Spieltag, 18.10.08  SC Preußen – SC Verl 0:1  Das beste Saisonspiel bestritten vor 3500 Besuchern

die beiden westfälischen Konkurrenten.

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4. Spieltag  13.9.08  14 Uhr: SC Preußen - 1. FC Köln II  1:1   Vor 3100 Zuschauern trennten sich nach einem gelegentlich spannenden Spiel die beiden Regionalliga-Topp-Mannschaften gerecht 1:1. Wie die Preußen nun schon zum dritten Mal in dieser Saison einen Rückstand aufholten, wie sie mit wenig Können, aber viel Willen Paroli bieten, kann zwar nicht begeistern (siehe die Herren rechts im Bild), aber man sagt auch nicht: NIE WIEDER! GURKENTRUPPE! Oder noch schlimmer: MANNMANNMANN... Als Geißbock-Afficionado war man mit dem roten Kölner Nachwuchs dagegen sehr zufrieden (der Herr links war ein Gast aus dem Rheinland auf der denkmalgeschützten Preußen-Tribüne, durfte sich frei äußern und bewegen und bekam erst später, als der FC Bayern den "großen" 1. FC Köln locker abfiedelte, seine gewohnte Depression)


17.8.2008 1. Spieltag der neuen Regionalliga West. Schalkes Reserve empfängt auf der großen überdachten Spielwiese den SCP. Etwas langweiligers als die erste Halbzeit haben außer Herrn Dirty und Herrn Tabellenführer auch die anderen 5235 Zuschauern noch NIE gesehen. Die 2. Halbzeit war nicht viel besser, aber das 0:1 nach einer knappen Stunde und der fragwürdige Strafstoß 2 Minuten später zum nicht verwandelten Ausgleich, TW Buchholz hielt aus Versehen, und der schöne Schalker Treffer zum 1:1 Endstand durch Lövenkrantz brachten etwas Leben ins Spiel. Bratwurst-Test konnte aus vielerlei Gründen nicht durchgeführt werden. Der Preis sei aber genannt: 2,30€. Auffällig viele Brötchen, in denen das Knappen-Würstel serviert wurde, lagen in Gängen und auf Treppen herum. Alt? Unfrisch? Unlecker? Hätte es sowas bei Rudi oder besser: zu Rudis Zeiten gegeben? Fragen, die wir nicht beantworten wollen. ´  Foto (C) HB -  Gerade erzielte Kara nach der einzigen (!) schönen Offensivaktion der Preußen das 0:1

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27.4.2008  VfL Bochum II - SC Preußen 0:1

Es ist vollbracht! 3500 Zuschauer im Ruhrstadion, ein Ball im Netz vom VfL, beide Mannschaften für die neue Regionalliga qualifiziert. Wohl oder übel gesellt sich der blauweiße Schieber-Nachwuchs westlich von Bochum auch noch dazu. So könnte die neue Regionalliga aussehen: SC Verl, RW Essen, E. Braunschweig, VfL Wolfsburg II, Preußen Münster, Bochum II, Schalke II, SF Siegen, Oggersheim, Kaiserslautern II, 1. FC Saarbrücken, Eintracht Trier, Köln II, Leverkusen II, SW Essen, M'gladbach II

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9.März 2008 15 Uhr:  SC Preußen Münster - Schalke 04 1:0

Vor der Oberliga-Rekordkulisse von 6.300 Zuschauern besiegte Preußen die Gelsenkirchener Tabellenersten glücklich mit 1:0. Viel Kampf, 8 Gelbe Karten (7 Schalke!), eine Rote Karte für Torwart Topalovic und ein Kopfballtor von Sowislo in der 88. Minute sorgten für Stimmung, Aufregung und ein Spiel, das gefühlt mindestens "Regionalliga" war!  

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Zufriedener Zuschauer, der sogar Endergebnisse richtig vorhersagen kann. 

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***HIER SPRICHT DER BRATWURSTTESTER***

8.8.2010 (H.B.) Von einer Reise nach Wuppertal brachte das Test-Duo dieses Foto und Erinnerungen an eine leckere Wurst mit prima Backwerk (2,50€) mit.

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8.5.2010  (tf) Diese Rubrik ist stark gefährdet! Fast alle Stadien wurden getestet und nur ein Abstieg des VfB Hüls in die Westfalenliga (Gruppe 1? Gruppe 2?) könnte noch Neuigkeiten bringen. Wir kauen noch...ähh...überlegen noch....

Köln – Nürnberg, 20.12.2009

Bratwurst steigt auf jeden Fall ab in Liga 2! Nicht nur das, der sollte auch die Lizenz entzogen werden. Harte Außenhaut, innen ein nicht zu definierender Geschmack. Dazu war die nicht mal lauwarm. Brötchen schmeckten wie drei Tage alt. Dazu nun auch in Köln die komische Sache mit den Karten, die man aufladen muss. Senf und Ketchup nicht an den Buden, sondern irgendwo, nicht mal in der Nähe, irgendwo an die Wand gehängt. Kaffee? Tee? Fehlanzeige und das bei diesen Temperaturen.

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Leverkusen. BayArena. VIP-Bereich Osttribüne. Kaltes Büffet und kühle Getränke. Einen Wursttester lässt das kalt. 2,50€  für frisches Backwerk inkl. eines dem Nacktmull doch sehr ähnlichen Würstchens. Dann warten. Säuert's bald? Aufstoßen? Würgereiz? Nein! Doppeltest der Herren Dirty und Tabellenführer bestand das Bayer-Würstchen tadellos. Anders die grünen Preußen-Würstchen, die sich gegen die Bayer-Jung-Würstchen ja nun gar nicht durchsetzen konnten.

19.9.09 Bratwurst aus Ziegenfleisch? Was dran am Gerücht über das linksrheinische Volksgericht? Nichts! Im ansprechenden Umfeld des Franz-Kremer-Stadions am Militärring im Kölner Grüngürtel servierte man freundlich, wenn auch nicht kosten- oder selbstlos eine tadellose, schier endlos lange und leckere Wurst in einem knusprigen Backwerk der gehobenen Mittelklasse. Das Beste, was seit Jahren aus der Kölner Fußballszene kam...

Eine der hübschesten Wurstbuden im Fußballwesten steht im Kölner Grüngürtel neben der Haupttribüne im Franz-Kremer-Sportpark. Nicht ganz das Niveau von Buchholz' UWE'S GRILL 'n' SNACK oder der SUMPFDOTTERBAR in Marl-Hüls, aber nah dran. (tf)

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8.9.2009 (tf) Unser freiberuflicher Bratwursttester vom Badeweiher hat sich einen kleinen Traum erfüllt. Zu jung, um damals noch die packenden Duelle der 2. Liga Nord zwischen SV Meppen und den Königsblauen aus Ückendorf miterlebt zu haben, aber mittlerweile alt genug,  um sich ein Straßenbahnticket ins Emsland zu kaufen und heute dort mal nach dem Rechten (nicht nach DEN Rechten) zu schauen. Lesen Sie selbst!

Sehr geehrter Herr Tf,

ich stelle Ihnen heute die Bratwurst aus dem Emslandstadion in Meppen vor.

Für den Preis von 2 € habe ich eine Bratwurst gegessen, die es locker in die
Top 10 meiner jemals gegessenen Bratwürste schafft. Die Wurst hatte einen
angenehmen Eigengeschmack, ohne so Firlefanz wie Kümmel, Mayoram oder
sonstwas. Auch triefte sie nicht vor Fett. Die Brötchen waren aber DAS
BESTE, was mir jemals an meinem Gaumen zusammen mit einer Bratwurst vorbei
rutschte. Es war ein helles, normales Brötchen mit einem starken,
geschmacklichen Hang zu einem Milch- bzw. Hamburgerbrötchen. Sehr angenehm
weich, total feiner, etwas süßlicher Geschmack. Das passte 1a zur Wurst. Der
Senf war "medium" und das Sahnehäubchen auf der Wurst.

Um so mehr ich drüber nachdenke....die Wurst ist locker unter den Top 3 !!!

Alleine für die Wurst ist Meppen eine Reise wert. 

Herzlichst

S.

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13. März 2009  Im Preußenstadion ist alles anders - nur die gute Damhus-Wurst, die hier gerade einem aus Bochum angereisten Gast scharmant serviert wird, ist die alte bzw. selbe...oh Gott!...äh...die gleiche! Im Gegensatz zu anderen Arenen in der Republik, die ob ihrer Brötchenpolitik schwer in der Kritik stehen, serviert man die gute Damhus-Wurst in einem Topp-Spitzen-Backwerk!

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Hier mal wieder ein paar getestete Bratwürste von Orten, die Sie, lieber
"Tf" nie sehen werden.

Fangen wir an mit Mainz:

Keine normale Bratwurst wurde getestet, sondern die "Feuerwurst". Irgendwie
eine Mischung aus Bratwurst und Mettwurst mit einer guten Portion an
Schärfe. Mit Senf schmeckte sie recht gut und kann empfohlen werden. Das
Brötchen war aber leider recht zäh und verhinderte so den vollkommenen
Gaumengenuß. Die "Mainz 05"-Serviette gab es dann noch dazu.....über den
Ausgang des von mir besuchten Spiels in Mainz hülle ich den Mantel des
Schweigens. Weil das Brötchen so grottig war, rutscht die Note leider auf
eine "3" runter. Mit einem gescheiten Gebäck wäre eine "1" gut möglich
gewesen.

Was der Tester verschweigt: rund um die Wurst gab es ein flottes Pokalspiel zu sehen, dass Mainz 05 gewann.

Weiter in Duisburg (MSV – 1. FC Nürnberg 2:2)

Herrlich triefender Fettprügel, der an die alte Parkstadionwurst erinnert.
Vom Geschmack her kann man sagen, dass so eine Stadionwurst schmecken
sollte. Selbst die Nürnberger Freunde konnten hier auf gut auf fränkische
Bratwurst verzichten. Aber auch hier wieder das Manko: Das Brötchen. Wieder
innen zäh und außen zu hart. Note hier eine "3+", eine "1-" wäre mit einem
schönen, hellen Brötchen möglich gewesen.
Geheimtip: Die Wurst mal als Currywurst probieren. Tolle Sauce.

Anmerkung: Unser Gasttester hat natürlich auch in Duisburg die gute Preußen-Wurst (Damhus!) verkostet und für gut befunden! Vielleicht sollte sich dieser blauweiße Racheengel der glorreichen Knappenhistorie mal in der nächsten Saison ins Preußenstadion zum Spiel Preußen Münster gegen Schalke 04 Reserve (Regionalliga West) einfinden! Natürlich nur, wenn der Schalker „Nachwuchs“ nicht abgestiegen sein wird…

Die gute Damhues-Wurst in Duisburg

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Bratwurst - Gast - Test. Heute Lokomotive Jena - SC Schalke 04 (Pokal)

In Jena sollte es eigentlich bzgl. des Bundeslandes mal eine richtig gute
Bratwurst geben. Für eine Stadionwurst war sie dann auch recht
überdurchschnittlich, aber halt nichts besonderes, was der Gaumen in unserer Region zu schmecken bekommen hat. Brötchen war herrlich hell und weich, Senf war gut. Preis mit 2 Euro absolut okay. Ungewöhnlich war dann eher der Verkaufsstand, der an die Kantine eines Gefängnisses erinnert und auch von der Polizei bewacht wurde. Schlau wie die der Thüringer ist, natürlich IN der warmen Bude und nicht außerhalb bei geschätzten -10°C und ekeligen Niesel.


In Hannover gab es nur Bockwurst...und selbst die Currywurst wurde aus Bockwurst gemacht. Somit fällt diese aus der Wertung raus.

Beste Grüße

Stefan

Danke, Herr "S." für diesen kulinarischen Selbstversuch und die lebendigen Fotos! 

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29.8.08 Vfl Bochum II - Preußen Münster 3:3

In der Wattenscheider Lohrheide hat die VfL-Reserve in der Regionalligasaison ihre Heimat. Gottseidank bleibt es dem "SG Wattenscheid 09 - Catering - Team" (T-Shirt Aufdruck) vorbehalten, Bratwürste, Krakauer, Nackensteaks und Frikadellen zu servieren. Auch diesmal schmeckte die Wurst vor 1200 Zuschauern einfach gut, die Serviette war sauber, das Brötchen frisch. Kleine Kritik von Dirty an der Senfbeschaffung, aber Service und Preis ok.

Wurst: **** Drumherum: *** Preis: 2€  Gesamturteil: einwandfrei

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Schalke II und Bratwurst auf unterstem Niveau!

   Mit aller Macht drängt der Westfalenligist DCS Wanne-Eickel in die NRW-Liga. Alle 14 Tage stellt der Club den Wanner Sportpark dem Zweit-Team der Schieber und Gazabhängigen zur Verfügung. Ein nettes Stadion, eine Hundertschaft Polizei, 500 BVB-Amateure-Fans und ein Würstchenzelt waren die Rahmenbedingungen am 25. Oktober in der Regionalliga West. Allein die Wurst enttäuschte riesig! Dass Schalke II eine wirklich schlechte Mannschaft hat und gegen den Abstieg spielen wird war dagegen keine Enttäuschung. Der BVB fuhr einen lockeren Sieg ein. Schlimmer war da schon das Niveau der Wurst, weil sie noch drei Stunden später brannte und zwackte. Da konnte der Wurstmeister auch das Gas (Gaz?) nicht verantwortlich machen! Mit dieser Wurst kann sich der DSC Wanne-Eickel nicht in der NRW-Liga sehen lassen.  Aussehen: ok  Service: freundlich, aber unterste Kreisliga B (Gas, Organisation, Sauberkeit)  Geschmack: unterirdisch. Die schlechteste Wurst seit es den  Oberliga- und Regionalliga-Bratwurst-Test gibt. (Ortigo & Tf)

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Bratwurst und Stadion (Oberliga Westfalen 2007 / 08) 

Die Sieger auf einen Blick:

Die Lotter Wurst  ** Damhus Preußen-Wurst **  Die kleine Schermbecker **  Der Delbrücker Mantateller **

Die Nummer EINS aber ist: Die Schwicker Wurst  5 Punkte, ein toller Preußen-Sieg und eine trockener Sitzplatz!


Erkenschwick, Stimbergstadion: Westfalenderby-Atmosphäre. Immer noch werden Schmährufe laut, die den "Millionarios" aus der Provinzhauptstadt die Abwerbung von Jule Ludorf 1952 für den sogenannten "100.000 - Mark - Sturm" vorwerfen. Jule ist selbst im Stadion wie immer (85 Jahre alt). Nun zur Wurst: Sodbrennfaktor 1! , Brötchen 5 Extrapunkte! Service: tadellos! Kommentar Herr Torsten:"Wer will  NOCH eine?" Erkenschwick kann soo angenehm überraschen!

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Die Bochumer Wurst. An diesem kalten Dezembertag beim Spiel VfL Bochum U 23 gegen SV Lippstadt 08 ein kleiner, ganz kleiner Lichtblick. Nur Mittelmaß, kaum regionalligatauglich!

Besser als ihr Ruf! Die Preußen-Wurst aus dem Hause Damhus schmeckt, säuert kaum nach und ist in einem der leckersten Oberligabrötchen versteckt. Absolut "Regionalliga"-tauglich! Dem "Reviersport" wird klar mit seiner "mittelmäßig"-Wertung widersprochen.Die Fakten: für den stolzen Preis von 2,20 € erhält der Kunde schon 10 Minuten nach dem Anpfiff aus freundlicher Hand mit korrekt abgezähltem Wechselgeld Brötchen und Wurst kompakt vereint und offen für Sauce, Mostrich o.ä. kulinarischen Verfeinerungen. Der Wurstesser wird im Preußenstadion respektiert. Kein Gedränge um ihn herum, kein Betteln, kein Schubsen. Die Verkäuferin bestätigt auf Nachfrage, dass der Senf aus dem Lodenmantel des Herrn vor Herrn Dirty und Senf und Fettspritzer aus der hellen Jack-Wolfskin-Jacke von Herrn Tabellenführers Nachbarn "ziemlich gut" irgendwann man "rausgehen". (23.2.2008)

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1. März 2008   Schermbeck / Wesel  (tf) Darauf hat die Testgruppe lange gewartet: die legendäre "Schermbeck-Wurst". Endlich und letztmalig zur Verkostung des Preußen-Anhangs frei gegeben, gut durch, fein gewürzt, umhüllt von einem frischen (!) Brötchen, fein dekoriert und dabei doch ohne schnickschnack, aber mit einem Dach über dem Kopf. Zweifellos der Höhepunkt des Oberligaspiels SC Schermbeck - SC Preußen Münster im Weseler Auestadion. Endstand: 0:0, Sieger: die Wurst!

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SC Verl   Kleinemas - Bratwurst, da können sich Münsters Fußballfreunde in der Saison 08/09 schon 'mal drauf freuen! Die Bestwertung wurde allerdings wegen des unzureichenden "Brötchens" knapp verpasst. 2€, ein hübscher Pappteller, das Klo gleich nebenan und ein feines Regionalliga-Stadion am Postweg in Verl. Verl - immer eine Reise wert!

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Ein schönes Wursterlebnis bot die Adolph-Mückenhaupt-Kampfbahn in Delbrück den synonym angetretenen Testern Ortigo, Spitz und Reiter. Ein Manta-Teller mit feiner Note und gebotener Schärfe bei der Wurst überzeugte auch Tribünensitznachbarn. Die freundliche Bedienerin der Fritteuse vergaß leider die Pommes zu salzen. Punktabzug! Dagegen war die Portion so reichlich, dass sie nicht aufs Foto passte.

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"Tischfußball & Frauenfußball" : Mehr fand unser zuständiger Redakteur Rudi Rauhbein nicht zu diesem brisanten Thema. Na ja, belassen wir es dann bei dieser Spielszene...


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